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Socol, Cristian


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Contributors.ro - Rumänien | 21.05.2012

Griechische Pleite unwahrscheinlich

Spekulationen über einen Euro-Austritt Griechenlands verunsichern Rumänien, denn griechische Banken halten rund ein Viertel der Anteile an einheimischen Kreditinstituten. Der Wirtschaftsexperte Cristian Socol zeigt sich im Blogportal Contributors dennoch optimistisch: "Die Euro-Gruppe wird Griechenland nicht vollständig bankrottgehen lassen. Denn eine unkontrollierten Pleite würde mehr kosten, als Griechenland in der Euro-Zone zu halten. ... Zudem hat Rumänien inzwischen gelernt, sich mit unerwünschten makroökonomischen Ereignissen institutionell auseinanderzusetzen. Es gibt einen Krisenstab bei der Nationalbank BNR, der auf jedes Szenario vorbereitet ist. ... Außerdem hat Rumänien eines der solidesten Bankensysteme der EU. Und die griechischen Banken stehen in Sachen Zahlungsfähigkeit ganz gut da. ... Wir sollten deshalb rational bleiben, kühl beurteilen und nicht schon bei den ersten Anzeichen hektisch werden. Zwischen vorübergehenden und permanenten Bedrohungen zu unterscheiden ist schwer, doch wichtig. Andernfalls passiert genau das, was in den Handbüchern der Makroökonomie immer beschrieben wird: Prophezeiungen erfüllen sich selbst."

Blog Standard.ro - Rumänien | 16.12.2011

Westeuropa spart gerechter als Rumänien

Die im Sommer 2010 von Rumänien umgesetzten Sparmaßnahmen sind in Westeuropa undenkbar, hat der Vorstandschef der österreichischen Erste Bank, Andreas Treichl, diese Woche in einem Interview erklärt. Der rumänische Staat kürzte zum Beispiel seinen Beamten die Gehälter um ein Viertel und erhöhte die Mehrwertsteuer von 19 auf 24 Prozent. Diese Entscheidungen wären auch gar nicht nötig, meint Cristian Socol im Blogportal Standard.ro: "Der Westen wäre gar nicht erst in so eine vertrackte Situation geraten, so dass solche Maßnahmen niemals notwendig geworden wären. Denn der Westen spart gerechter: Er stopft Steuerschlupflöcher, kürzt überflüssige Ausgaben und setzt Prioritäten bei Investitionen. Die Beamtengehälter wären zuletzt an der Reihe, genauso wie eine Erhöhung der Mehrwertsteuer - einer Steuer, die ja die Kaufkraft reduziert. … Im Westen hätte es daher solche Sparmaßnahmen nicht gegeben. Dort hat man ein gutes Gespür für die Wirtschaft. Man weiß dort, dass auf gute Zeiten auch schlechte Zeiten folgen und legt sich dafür Vorräte an. ... Und noch etwas: Im Westen zollt man den Menschen, egal wer sie sind, einfach Respekt."

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