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Sokos, Panos

Greece, Eletherotypia


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Eleftherotypia - Griechenland | 11.01.2010

Europäer demütigen Griechen

Brüssel kritisiert die wirtschaftliche Lage Griechenlands und die Griechen nicken nur demütig, meint die linksliberale Tageszeitung Eleftherotypia: "Die Europäer demütigen uns. Sie üben auf Griechenland so viel Druck aus wie auf kein anderes Land, ... und wir bedanken uns sogar dafür! Obwohl wir genau wissen: Sie interessieren sich einzig und allein dafür, Geschäfte in unserem Land zu machen. Die Deutschen üben Druck aus wegen des Eurofighters, der Skaramanga-Werften und der griechischen Telekom OTE, die Franzosen wegen der Banken und dem Bausektor, die Italiener und Spanier wegen der Infrastruktur und dem Erdöl. Alle möchten ihren Teil an den Gütern der griechischen Wirtschaft. Die griechische Regierung weiß das alles,  aber trotzdem beugt sie das Haupt. Ministerpräsident Giorgos Papandreou sagt oft, dass es Griechenland an zwei Dingen mangelt: erstens an einem ausgeglichenen Staatshaushalt und zweitens an Glaubwürdigkeit. Es gibt aber noch etwas Drittes: einen Mangel an Würde, und das ist ebenfalls ein wichtiger Punkt."

Eleftherotypia - Griechenland | 04.05.2009

Europawahlen: Griechen stehen vor Auseinandersetzung über nationale Fragen

Die Tageszeitung Eleftherotypia meint, dass die Europawahlen zu einer Auseinandersetzung über nationale politische Fragen führen werden: "Heute wird das politische Leben von zwei Angelegenheiten dominiert, die es vor 10 Jahren noch gar nicht gab: Erstens die gescheiterte Wirtschaftspolitik der Regierung, die in Kombination mit der Wirtschaftskrise das Land in den Bankrott führt. … Zweitens die vielen und wiederholten Skandale, die die Regierung in eine Sackgasse geführt haben. ... Gleichzeitig fällt der Monat der Europawahlen mit dem Zeitpunkt zusammen, zu dem eine Reihe von Straftaten, in denen Minister und Staatssekretäre verwickelt waren, verjähren. …. Die Bürger verlieren ihr Vertrauen in die Parteien, und ihr Pessimismus hat einen Höchststand erreicht, weil sie glauben, dass die politischen Repräsentanten den Bedürfnissen dieser Epoche nicht gerecht werden."

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