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Speksnijder, Cor
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Ryan ist Risiko für Republikaner
Dass der Republikaner Mitt Romney den Kongress-Abgeordneten Paul Ryan zu seinem Vize im Kampf um die US-Präsidentschaft gewählt hat, ist nach Ansicht der linksliberalen Tageszeitung De Volkskrant ein Risiko: "Mit Ryan wird Romney nach rechts steuern, während über die US-amerikanische Präsidentschaft in der politischen Mitte entschieden wird. Romney geht das Risiko ein, die Wähler, die noch zwischen ihm und Obama zweifeln, in die Arme seines demokratischen Rivalen zu treiben. Ryans Ideen zum Abbau des Versorgungsstaats werden nicht nur von unabhängigen Wählern, sondern auch von so manchem Republikaner argwöhnisch beäugt. Die Angst, dass Sozialprogramme für Alte und Arme Ryans Sparzwang zum Opfer fallen, kann Obama nutzen. ... Romney könnte zudem seine wichtigste Waffe im Wahlkampf verlieren: Sein Argument, dass es bei den Wahlen vor allem um Arbeitsplätze gehen muss. Mit Ryan kann eine ideologische Debatte über den Sozialstaat die Debatte über die Wirtschaft verdrängen. Das wird Obama sicher nicht bedauern."
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Gewalt auf dem Sinai bedroht Friedensvertrag
Die angespannte Lage im Sinai-Gebiet gefährdet den Frieden zwischen Israel und Ägypten und setzt den neuen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi gewaltig unter Druck, analysiert die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: "Die Gewalt an der Grenze kann den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel bedrohen. Wenn Anschläge auf israelischem Gebiet folgen, und es Ägypten nicht gelingt, die Extremisten auszuschalten, könnte Israel selbst eingreifen. Die Präsenz der Dschihadisten setzt auch die ohnehin angespannte Beziehung zwischen der regierenden Muslimbruderschaft und der ägyptischen Armee unter Druck. Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Bruderschaft und der islamistischen Hamas im Gazastreifen wird allmählich peinlich für Präsident Mursi. Ein deutliches Signal war für ihn die Bestattung der 16 getöteten Soldaten, die in eine Demonstration gegen ihn und seine Muslimbrüder ausuferte."
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Athen macht Einwanderer zu Sündenböcken
Die griechische Regierung hat eine große Polizeiaktion gegen illegale Einwanderer gestartet. Am Wochenende wurden in Athen rund 6.000 Menschen ohne gültige Papiere vorläufig festgenommen, rund 1.600 von ihnen sollen in ihre Heimatländer abgeschoben werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Eine gefährliche Aktion, meint die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: "Die Regierung in Athen ist konfrontiert mit einer wachsenden Irritation in der Bevölkerung und der Attraktivität rechtsextremistischer Gruppen wie der Neonazi-Vereinigung Chrysi Avgi. ... Die Operation war dem Minister für öffentliche Ordnung und Bürgerschutz Nikos Dendias zufolge notwendig, um etwas gegen die 'unglaubliche Invasion' zu tun, die die Stabilität des Landes bedrohe. Er sagte, Immigration sei möglicherweise ein größeres Problem für Griechenland als der Geldmangel. Mit dieser Rhetorik macht der Minister Einwanderer zum Sündenbock für die griechische Misere. Solche Worte können gefährlich sein, vor allem da jetzt die Stimmung im Land grimmiger wird. Sie helfen nicht - im Gegenteil verstärken sie nur das Unbehagen und sind obendrein irreführend: Nicht die Immigranten sind am finanziellen Elend Griechenlands schuld, sondern seine Politiker."
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