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Spreng, Michael H.
Blog Sprengsatz
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Politiker schweigen lieber zu Altersversorgung
Deutschlands Ex-Bundespräsident Christian Wulff erhält nach seinem Rücktritt lebenslang einen Ehrensold von 199.000 Euro im Jahr. Die Kritik der Opposition ist verhalten, weil sie sonst ihre eigene Altersversorgung gefährden würde, kritisiert Michael Spreng in seinem Blog Sprengsatz: "Der Fall Wulff ist der Dreh- und Angelpunkt für das gesamte System der staatlichen Altersversorgung von Politikern. Wer einen Stein herausbricht, gefährdet das ganze Haus. Politiker sind die einzige Bevölkerungsgruppe ohne Angst vor Altersarmut. Dieselben Menschen, die über Rente mit 67, über Grundsicherung im Alter, über Rentenkürzungen und -erhöhungen beschließen, bekommen schon nach zwei Bundestags-Legislaturperioden monatlich rund 1.700 Euro ab dem 60. Lebensjahr. ... Einem Ex-Minister wie dem 'Sparfuchs' Hans Eichel zum Beispiel stehen monatlich 8.200 Euro zu. ... Diese skandalöse Altersalimentierung funktioniert nur dann ohne Wähleraufstand, wenn möglichst wenig darüber gesprochen und geschrieben wird. ... Die politische Klasse von CSU bis Grüne hat wieder einen bemerkenswerten Beitrag zur Politikverdrossenheit geleistet."
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Deutsche wie Elefanten im Porzellanladen
Mit ihren sprachlichen Entgleisungen benehmen sich deutsche Politiker in der Schuldenkrise wie Elefanten im Porzellanladen und schüren europaweit Ängste vor einem zu starken Deutschland, kritisiert Michael Spreng in seinem Blog Sprengsatz: "Ängste vor Deutschland ... werden schnell virulent, wenn Sparrezepte mit arroganten oder verletzenden Sprüchen garniert werden. ... Eine der schlimmsten Äußerungen, die zum Glück auch in der eigenen Fraktion auf Entsetzen stieß, machte CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder: 'Jetzt auf einmal wird in Europa Deutsch gesprochen', woraus in der Verkürzung 'Europa spricht jetzt Deutsch' wurde. ... Die übelste Äußerung ist zum Glück nicht über die deutsche Grenze gedrungen, die des Provinzdemagogen Alexander Dobrindt, seines Zeichens CSU-Generalsekretär. Er sagte zu den Eurobond-Vorschlägen des EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso: 'Barroso macht sich zum Söldner der Dolce-Vita-Staaten'. Eine größere Rundumbeleidigung geht kaum, dagegen war Guido Westerwelles 'spätrömische Dekadenz' fast harmlos."
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