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Stefanou, Katerina
Politis. Cyprus
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Katerina Stefanou über Frankreichs Nationalitäts-Debatte und Zypern
Bahnbrechend und heilsam sei die Debatte zur nationalen Identität in Frankreich, meint die Tageszeitung Politis. Zypern bräuchte eine ebensolche Debatte, wie Frankreich sie führt: "Als ein moderner Staat mit allen strukturellen und ideologischen Problemen, mit denen er konfrontiert ist, zeigt er den Willen, einen sehr aktuellen und wichtigen Kampf zu führen: sich selbst zu bestimmen. ... Allein der Gedanke, dass so etwas Ähnliches bei den griechisch sprechenden Zyprioten stattfinden könnte, bringt einen zum Lachen. Auch wenn solch eine Debatte die Lösung des Zypernproblems sein könnte. Wenn wir auf die Frage antworten könnten, wer wir sind, welche Herkunft wir haben, wen wir als unsere Verwandte ansehen, dann wüssten wir sofort, was wir wollen."
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Katerina Stefanou über die westliche Debatte zum Kopftuchverbot
In der Sonntagsausgabe der Tageszeitung Politis überlegt Katerina Stefanou, wie westliche Gesellschaften mit dem Kopftuchverbot für Musliminnen umgehen sollten: "Immer wenn diese Frage auftaucht, verwenden beide Seiten auf unterschiedliche Weise dasselbe Argument: die Freiheit des Individuums. Die einen sagen, dass jedes Individuum die Freiheit besäße, über sein Aussehen zu entscheiden; die anderen, dass wir die Freiheit der [religiösen] Symbole und der Religionsausübung verteidigen müssten. Aber heißt sie zu verteidigen auch, sie durchzusetzen? Können religiöse Mehrheiten über das Verhalten von Minderheiten entscheiden? Hat die Mehrheit das Recht, ihre Ethik und ihre Ästhetik durchzusetzen? ... Was mich misstrauisch macht, ist, dass das Symbol, um das es geht, und über das ein ideologischer Kampf ausgetragen wird, ein weibliches Accessoire ist und nicht ein männliches, wie zum Beispiel der Fez [arabisch-türkische Kopfbedeckung] oder der Schnurrbart. In den Ländern, in denen gleichzeitig über die männliche Kopfbedeckung diskutiert wird, gibt es zumindest ein Gleichgewicht. In den restlichen Ländern herrscht das Motto 'ohne die Frauen für die Frauen'."
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