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Steinberg, Federico


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Expansión - Spanien | 10.03.2010

Deutscher Vorschlag ungewöhnlich

Die griechische Schuldenkrise könnte zu einer Chance für Europa werden, meint die Wirtschaftszeitung Expansión: "Krisen zwingen zu Veränderungen. Und die griechische Krise, die den Euroraum heimsucht, könnte zu einer unverhofften Gelegenheit werden, um die Grundlagen der Ordnungspolitik für die europäische Einheitswährung zu verbessern. Der neue Vorschlag heißt Europäischer Währungsfonds. ... Das Überraschende daran ist, dass ausgerechnet Deutschland den Europäischen Währungsfonds vorgeschlagen hat, obwohl es sonst immer dagegen war, ein Gegengewicht zur Europäischen Zentralbank zu schaffen. Der einzige Grund, der diesen Vorschlag erklärt: Deutschland wollte damit anderen Alternativen zuvorkommen, um diese damit auszuschließen - stärker politische und ambitioniertere Alternativen, wie Frankreich sie bevorzugen würde."

Expansión - Spanien | 28.10.2009

Starker Euro untergräbt Aufschwung

Am vergangenen Montag ist der Euro auf ein Jahreshoch von knapp über 1,50 Dollar gestiegen. Federico Steinberg sieht in der Wirtschaftszeitung Expansión Gefahren des steigenden Kurses der europäischen Währung: "Als Reaktion auf die Panik nach dem Konkurs von [der US-Investmentbank] Lehman Brothers entstand eine 'Flucht in die Sicherheit', die zu einer starken Aufwertung des Dollars führte, obwohl die Krise ihren Ursprung in den USA hatte. Doch sobald die Normalität in die Finanzmärkte zurückgekehrt war, kehrte die Tendenz von vor der Krise zurück, bei der das Außenhandelsdefizit und die Anhäufung der Auslandsschulden der USA in Kombination mit der Stabilität des Wechselkurses mit China dazu geführt haben, dass die Anpassung des globalen Ungleichgewichts eine Nachfrage des Euros nach sich zieht. Ein starker Euro hilft dabei, die Inflation zu begrenzen und senkt den Ölpreis. Aber in der aktuellen Situation von Deflationsdruck und geringer Nachfrage könnte eine starke Währung die beginnende Erholung der Wirtschaft im Euroraum untergraben."

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