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Stojan, Jure
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Wachstum birgt Gefahren
Trotz des starken Wachstums drohen der chinesischen Wirtschaft Gefahren, schreibt die Tageszeitung Večer und erinnert an den japanischen Fall: "Als Japan im Jahr 1968 Deutschland vom zweiten auf den dritten Rang der Weltwirtschaftsliste verdrängt hatte, waren die Reaktionen heftig: anfangs Verachtung, ... später Angst, gepaart mit Hass, als japanische Unternehmen begannen, US-amerikanische Firmen aufzukaufen. Dann platzte in Japan die Immobilienblase und heute ist das 'japanische Szenario' der Albtraum aller. Negatives Wirtschaftswachstum, eine alternde Gesellschaft und ein hoher Schuldenberg. Und China? Auch in diesem Land droht irgendwann die demografische Bombe zu platzen, immerhin darf jede Familie nur ein Kind haben. In einigen Jahrzehnten gibt es keine billigen Arbeitskräfte mehr. Schon dieses Jahr verblüfften große Streiks in einigen chinesischen Unternehmen, die von den Behörden nicht verhindert wurden. Und nicht zuletzt gibt es auch auf dem chinesischen Markt Börsen- bis Immobilienbläschen. Und auch die werden einmal platzen."
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Die Mächtigen machen nichts
Ein weiteres G20-Treffen ohne Ergebnisse, schreibt die Tageszeitung Vecer und ergründet den Sinn der Veranstaltung: "Die Atmosphäre in den Luxushotels war krankhaft gekünstelt und heuchlerisch freundschaftlich. Einige guckten sogar Fußball zusammen. Hinter den Absperrungen prügelten sich Polizisten, Anarchisten und Gegner der Globalisierung. Die Demonstranten bluteten. Die ernsten Themen waren zu zahlreich und die Probleme unlösbar, die Meinungsunterschiede zu groß, die Zeit für Gespräche zu kurz. Die Weltführer scheiterten offensichtlich. Entscheidungen zur Wirtschaftskrise, zum Bankensektor, zum Freihandel wurden gestern nicht gefällt. Die Teilnehmer waren sich lediglich darin einig, dass die Erholung der Weltwirtschaft zerbrechlich ist. Die Weltführer fügten sich in ihre Rolle und boten eine inhaltslose Veranstaltung. Das G20-Treffen ist schon lange nicht mehr als eine nationale Prestige-Angelegenheit. Jeder möchte gern dabei sein, obwohl nicht ganz klar ist, warum."
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