Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Straubhaar, Thomas
Blog Carta
Die Texte von "Straubhaar, Thomas" als RSS-Feed abonnieren
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
EZB muss Feuer löschen
Auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel wollen die Staats- und Regierungschefs weitere Maßnahmen für mehr Finanzstabilität in Europa beschließen. Solange es aber keine Fiskalunion gibt, muss sich die Europäische Zentralbank EZB mehr einmischen, fordert der Ökonom Thomas Straubhaar in der Wirtschaftszeitung Finanz und Wirtschaft: "Vorerst sollte die EZB den Brand löschen. Dann ist dafür zu sorgen, dass das zur Feuerbekämpfung eingesetzte Wasser in angemessener Zeit und Form eingesammelt wird. Dazu bedarf es des Einsatzes kluger geldpolitischer Instrumente. Sie sollten es der EZB ermöglichen, die Kredite, die sie durch den Kauf alter Staatsanleihen neu gewährt, im Falle eines Falles möglichst rasch zu sterilisieren [mit begleitenden Maßnahmen zu versehen], um Inflationserwartungen im Keime zu ersticken. Schliesslich soll für die lange Frist eine Fiskalunion mit strengen Schuldenbremsen und automatischen Sanktionen sowie dem ESM als einem gemeinsam finanzierten Rettungsschirm dafür sorgen, dass Europa nicht nur eine Haftungs- und Transfer-, sondern auch eine Stabilitätsunion wird."
» weiterführende Informationen (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » EU-Verfassung, » Finanzpolitik, » Europa
Transferunion ist die Lösung
Nur eine europäische Transferunion kann den Euro retten, meint die konservative Tageszeitung Die Welt: "Es bedarf eines gemeinsam finanzierten Stabilitätsmechanismus, der in Krisenzeiten finanzielle Nothilfen an überschuldete Euro-Länder bereitstellt. Ja, die Haftungsunion setzt den Weg in eine europäische Transferunion fort - so heftig man das in Deutschland ablehnt. Aber die europäische Transferunion ist nichts anderes als die völlig natürliche und logische Weiterentwicklung eines langen Prozesses. Jedes föderative Land ist eine Transferunion - siehe die USA, Deutschland oder die Schweiz. ... Dann endlich könnten Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Sarkozy gemeinsam jenen Kernsatz aussprechen, der schlagartig jeglicher Spekulation auf einzelne Euro-Länder und damit auf Euroland insgesamt den Boden entzöge: 'Deutschland und Frankreich garantieren mit den anderen Euro-Ländern zusammen, dass kein Euro-Land pleitegeht.'"
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Wirtschaftspolitik, » Europa