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Szczepaniuk, Maciej


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 08.06.2010

Mehr Geld für polnische Energiebranche

Schon in zwei Jahren könnte in Polen Strom fehlen, weil die technischen Anlagen veraltet sind, haben Experten der Weltbank in einem Bericht vom März festgestellt. Deshalb ist mehr Geld für den Umbau des polnischen Energiesektors nötig, fordert die konservative Zeitung Dziennik Gazeta Prawna: "Die Energiebranche braucht Investitionen, weil sie von Jahr zu Jahr immer weniger Strom herstellt, während gleichzeitig der Bedarf auf Seiten der Wirtschaft steigt. Und woher sollen die Unternehmen das notwendige Geld für die Finanzierung der Investitionen nehmen? Die Experten sagen ganz einfach: Unerlässlich sind Kredite oder die Privatisierung. Darlehen von der Bank führen jedoch dazu, dass man die Kosten auf die Abnehmer umlegen muss. Die Energiebilanzen steigen schon jetzt. Die durchschnittlichen Erzeugerpreise haben sich im Jahr 2009 beim Verkauf an die Vertriebsunternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent erhöht. Und die Preise, zu denen die Vertriebsunternehmen die Energie an die Endkunden verkauft haben, kletterten um 41 Prozent."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 17.02.2010

Polnische Bahn bricht alte Lohnstruktur auf

Wegen der Wirtschaftskrise koppelt der staatliche Frachtgüterkonzern PKP Cargo demnächst die Löhne seiner Angestellten an die Gewinnentwicklung. Das sei ein erster Schritt, um überkommene Strukturen aus der kommunistischen Zeit aufzubrechen, meint die konservative Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna: "Wir müssen zwar noch darauf warten, dass sich das Image der polnischen Bahn ändert. ... Es sieht aber so aus, dass die Krise beginnt, alte Strukturen bei der Bahn aufzubrechen - und das zum ersten Mal bei den Finanzen. Die PKP Cargo schreitet als Erste zur Tat. Der Vorstand des zweitgrößten Frachtgüterkonzerns innerhalb der EU versucht zu ändern, was bislang bei der Bahn heilig war: das Vergütungssystem der Bahnangestellten. Seit Jahren haben sich die Gewinne der Gesellschaft praktisch nicht auf die Höhe der Gehälter ausgewirkt - sogar dann nicht, als sich die Firma Mitte des Jahres 2009 am Rande der Zahlungsunfähigkeit befand."

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