Navigation

 

Home / Autorenindex


Szostkiewicz, Adam


RSS Die Texte von "Szostkiewicz, Adam" als RSS-Feed abonnieren


In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Polityka Online - Polen | 13.03.2012

Massaker ist Katastrophe für die USA

Der Amoklauf eines US-Soldaten im Süden Afghanistans, bei dem auch Frauen und Kinder getötet wurden, ist für die Streitkräfte im Land in doppelter Hinsicht ein Desaster und gefährdet die US-Strategie am Hindukusch, meint das linksliberale Nachrichtenportal Polityka Online: "Die USA werden wohl weiter sowohl an Ansehen als auch an moralischer Integrität verlieren. Natürlich hat das nur ein einziger Verrückter verursacht. Doch im Propaganda-Krieg belastet er damit das gesamte westliche Engagement. Das Gemetzel ist zudem eine politische Katastrophe. Washington führt gerade Verhandlungen mit Kabul über den Abzug der US-Truppen bis zum Jahr 2014. Die Diplomaten werden ihre Unterschrift unter die 'Vereinbarung über die strategische Partnerschaft' erst einmal aufschieben müssen - und das vielleicht sogar für längere Zeit. Präsident Karzai kann sich jetzt nicht mehr eines Vertrags mit Fremden rühmen, die zu solchen Verbrechen wie dem in Kandahar fähig sind."

Polityka Online - Polen | 08.02.2012

Vatikan versucht sich an Missbrauchs-Aufklärung

Rund 200 Würdenträger und Kirchenexperten beschäftigen sich noch bis Donnerstag auf einer viertägigen Konferenz im Vatikan mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Das linksliberale Nachrichtenportal Polityka Online findet die Konferenz wichtig, verlangt aber mehr Transparenz: "Null Toleranz gegenüber sexuellem Missbrauch in der Kirche. In diesem Geist sollen die Psychologen und Seelsorger miteinander reden, wenn sie sich mit den Pädophilie-Skandalen beschäftigen. Der Vatikan sendet damit die Botschaft an die Welt, dass er sich ernsthaft mit dieser ekligen Angelegenheit beschäftigt, sich nicht vor der Wahrheit scheut und diese verurteilt. … Doch es ist weiter unklar, ob die Konferenz für Medienvertreter geöffnet wird und Papst Benedikt XVI. will nicht persönlich erscheinen. Seine Präsenz würde die Bedeutung der Konferenz erhöhen und die Botschaft noch glaubwürdiger erscheinen lassen. Diese Zweifel müssten noch bis zum Ende der Konferenz beseitigt werden. Wenn das nicht geschieht, dann bleibt der Eindruck zurück, dass die Veranstaltung nur PR-Charakter hat."

Polityka Online - Polen | 26.09.2011

Papst-Besuch war Misserfolg

Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag seine viertägige Deutschlandreise beendet, die als schwierig galt, weil im vergangenen Jahr viele Deutsche aus der katholischen Kirche ausgetreten waren. Im Hinblick auf diese Krise war seine Reise erfolglos, meint die Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins Polityka: "Viele sind aus der Kirche ausgetreten wegen der Missbrauchsfälle durch pädophile Geistliche, welche die Kirche lange unter den Teppich kehrte. Benedikt hat viel gemacht, damit die kirchlichen Amtsträger diese Politik des Verschweigens beenden. Doch war es offenbar zu spät, um die wichtigste Ursache der Krise der katholischen Kirche zu beseitigen. Und das ist der Vertrauensverlust unter den Gläubigen. Der jetzige Besuch hat diese Krise nicht gemildert, auch wenn es wichtige Momente gegeben hat. Der Papst hat zwar gelächelt, doch unnachgiebig gesprochen. Er hat seine Politik fortgesetzt, den traditionellen Katholizismus zu stärken."

Polityka Online - Polen | 06.07.2011

Abkehr vom europäischen Gedanken

Die zusätzlichen dänischen Zollkontrollen widersprechen der europäischen Idee, kritisiert die Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins Polityka: "Menschenrechts-Aktivisten meinen, dass die Dänen generell dazu neigen, Verbrechen auf Einwanderung zurückzuführen. Der dänische Finanzminister hat erklärt, dass den Behörden unzählige Beispiele von brutalen Verbrechen bekannt sind, die Zugezogene verübt haben. Solch eine Darstellung der Dinge ist mit den europäischen Werten nicht zu vereinbaren. ... Die dänische Regierung verschärft die Immigrationspolitik. Das verlangt die starke rechtspopulistische Volkspartei. Und ohne die Stimmen ihrer Abgeordneten kann die aktuelle Regierung ihre Rentenreform nicht durchführen. Die Dänen sollten aber weiterdenken. Ihre Entscheidung ist eine Abkehr vom europäischen Geist."

Polityka Online - Polen | 03.02.2011

Wikileaks ohne Chance auf Nobelpreis

Ein norwegischer Parlamentsabgeordneter hat den Gründer von Wikileaks, Julian Assange, für den nächsten Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Seine Chancen sind aber minimal, findet die Onlineausgabe des Nachrichtenmagazins Polityka: "Erstens hat die Quelle ihre Dienstvorschriften grob verletzt und das Material gestohlen. Der Dieb wartet in den USA auf sein Urteil. Man kann ihn nur schwer als Opfer politischer Verfolgungen darstellen oder als Verteidiger der Menschenrechte oder der Freiheit des Wortes, auch wenn die Anwälte, die ihn verteidigen, mit Sicherheit eine solche Taktik wählen werden. Zweitens haben wir mit Assange selbst ein ähnliches Problem. ... Und der politische Charakter der Kampagne von Wikileaks ist ebenfalls offensichtlich."

» Autorenindex


Weitere Inhalte