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Šterbenc, Primož


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Večer - Slowenien | 06.01.2009

Kritik am Verhalten von EU und USA im Gaza-Konflikt

Der Politikwissenschaftler und Nahostexperte Dr. Primož Šterbenc kritisiert in einem Gastkommentar in der Tageszeitung Večer die pro-israelische Haltung der USA und der EU im Gaza-Konflikt. "Israel nimmt mit modernsten Waffen den Gazastreifen und das palästinensische Volk, ... sowie die Hamas mit ihren Kalaschnikows unter Beschuss. Das Misshandeln des besetzten palästinensischen Volkes geht weiter. Das Resultat kann nur eine Stärkung der palästinensischen religiösen Identität und der radikalen Tendenzen sein. Die USA setzen dabei ihre Politik der bedingungslosen Unterstützung Israels fort und es ist schockierend, dass die EU trotz ihrer traditionellen Betonung des internationalen Rechts nicht in der Lage ist die israelischen Politiker zu kritisieren und zu sanktionieren. ... Es ist paradox, wie das große Missverhältnis zwischen der israelischen militärischen Stärke und der militärischen Stärke der Hamas und der Zahl der Opfer [auf beiden Seiten] bewusst übersehen wird."

Večer - Slowenien | 14.05.2008

Neue Politik für Palästina nötig

Primož Šterbenc nimmt in der Tageszeitung Večer Stellung zur aktuellen Lage der Palästinenser: "Die wachsende Gewalt, steigende Opferzahlen, die katastrophale wirtschaftliche und soziale Lage im Gazastreifen, ... die immer stärkere Diskreditierung von [Palästinenserpräsident] Mahmoud Abbas ... beweisen, dass die Politik des Nahostquartetts mit den USA an der Spitze schon vom Ansatz her falsch und schädigend ist. Wird die Lage so bleiben, kommt es zu einer Eskalation der Gewalt und einem Kollaps des 'Friedensprozesses'. ... Die politische Isolation der Hamas kann nicht zum Erfolg führen." Die Hamas habe bei den letzten Wahlen die mehrheitliche Unterstützung der Palästinenser bekommen und dürfe somit nicht vom politischen Prozess ausgeschlossen werden, so Šterbenc. Es sei problematisch, "dass gegen den Besatzerstaat, der schon 41 Jahre lang gegen internationales Recht verstößt, nie ernsthafte Sanktionen eingeführt wurden. ... Israel verhindert bereits seit mehreren Jahrzehnten systematisch jegliche wirtschaftliche Entwicklung der palästinensischen Gebiete."

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