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Thomson, Alice


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Times - Großbritannien | 29.11.2011

Anonymität schürt Hass im Internet

Britische Internetnutzer haben mit einer Hasskampagne den Veranstalter eines Feuerwerks und seine Familie zum Untertauchen gezwungen. Die Polizei untersucht derzeit, ob das Feuerwerk Anfang November möglicher Grund für eine Massenkarambolage auf der Autobahn M5 war, bei der sieben Menschen starben. Mit der Anonymität im Netz muss Schluss sein, fordert die konservative Tageszeitung The Times: "Das Netz muss wie die Zeitungen lernen, sich im Griff zu haben. Die Vertriebsdirektorin von Facebook, Randi Zuckerberg, fordert ein Ende der Online-Anonymität, indem sie Facebook-Nutzer zwingt, bei der Anmeldung ihre echten Namen und E-Mail-Adressen anzugeben. ... 'Die Leute benehmen sich bei Angabe ihres echten Namens weit besser', erklärte sie. … Am Ende geht es um Verantwortung. Plato war gegen Anonymität und schrieb: 'Immer wenn jemand glaubt, dass er ungestraft ungerecht handeln kann, wird er ungerecht handeln. Denn alle Menschen glauben, dass Ungerechtigkeit für den Einzelnen mehr Gewinn bringt als Gerechtigkeit.' Das ist eine düstere Sicht auf die menschliche Natur, aber die Internetnutzer laufen Gefahr, Plato recht zu geben."

The Daily Telegraph - Großbritannien | 18.01.2008

Gute Zähne nur für Reiche

"In Großbritannien kann man sich mit frittierten Mars-Riegeln vollstopfen, 20 Bier pro Nacht in sich hineinschütten, Heroin spritzen, 60 Zigarretten pro Tag rauchen oder sein Geschlecht ändern. Das National Healthcare System (NHS) ist verpflichtet, einen zu behandeln... Aber wenn man schlechte Zähne hat, kann man das vergessen", schreibt Alice Thomson. "Es ist nahezu unmöglich, noch einen NHS-Zahnarzt zu finden. Wenn man es doch schafft, sich auf die lange Liste zu quetschen, muss man am Ende trotzdem 80 Prozent der Behandlungskosten übernehmen... Großbritannien ist, was die Zähne angeht, zweigeteilt. Wer die Kosten nicht zahlen kann, hat schlechtere Zähne als je zuvor. Mit schlechten Zähnen ist es schwerer, Arbeit zu bekommen oder einen Partner zu finden... Gesunde Zähne waren einmal das Zeichen der modernen Gesellschaft. Nun haben wir dank unserer Ernährungsgewohnheiten und der Dritte-Welt-Zahnbehandlung Zähne wie im 19. Jahrhundert. Großbritannien muss seine Zähne wieder besser pflegen, sonst haben wir bald drittklassige Gebisse."

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