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Šticky, Jiří
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
EU-Prognose zur Wirtschaftsentwicklung in Europa
Die EU-Kommission hat gestern eine dramatisch sinkende Wirtschaftsentwicklung für die 27 Mitgliedsländer vorhergesagt. Tschechien, Polen und die Slowakei seien die Ausnahme. Die liberale Tageszeitung Mladá fronta DNES kommentiert: "Es ist schlimmer, als wir erwartet haben, verlautete aus Brüssel. Der ursprünglich erwartete symbolische Anstieg um 0,2 Prozent änderte sich in einen fast zweiprozentigen Abschwung. Bei allem Schlechten bleibt der Dreierblock Tschechien, Slowakei und Polen eine Insel des Wachstums. Sollte sich die Vorhersage von plus 1,7 Prozent für Tschechien erfüllen, wäre das eine tolle Nachricht. ... Aber: Die zwei wichtigsten Motoren der tschechischen Wirtschaft - die 'stehende' Autoindustrie und Deutschland - erwarten den tiefsten Fall seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach einer schnellen Gesundung sieht das nicht aus - mit allen Konsequenzen für uns."
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Tschechische Krone belastet Unternehmen
Der Siemens-Konzern kündigte an, seinen Standort in Prag zu schließen und mehr als 1000 Leute zu entlassen. Die liberale Tageszeitung Mladá fronta DNES befürchtet, dass Siemens kein Einzelfall bleiben wird: "Die tschechische Wirtschaft wird auch durch die Schließung eines so großen Unternehmens nicht gefährdet und die Leute werden in Prag oder anderswo neue Arbeit finden. Trotzdem wird es schwer werden, Ersatzfirmen anzulocken, wenn die großen Firmen beginnen, die Koffer zu packen." Der Hauptgrund für die Abwanderung liege im extrem starken Kurs der tschechischen Krone. "Aus der Sicht der ausländischen Firmen, die in Euro oder Dollar rechnen, erhöht die Krone die Kosten für Löhne und Gehälter um bis zu 40 Prozent. In einem solchen Umfeld zögern nur wenige. Es könnte auch Firmen treffen, die unter anderen Umständen in Tschechien bleiben und Jahre lang prosperieren würden."
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