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Topolánek, Mirek


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Financial Times - Großbritannien | 27.02.2009

Mirek Topolánek über Disziplin und Vorsicht in der Krise

Mirek Topolánek, der Premierminister von Tschechien, schreibt in der Wirtschaftszeitung Financial Times über den europäischen Weg aus der Krise: "Ich glaube fest daran, dass wir Disziplin und Vorsicht walten lassen müssen, statt hilflos herumzuirren und [alles Mögliche] auszuprobieren: [dazu gehören] fiskalische Regeln (der Wachstums- und Stabilitätspakt), ein freier Markt ohne Barrieren und ein fairer Wettbewerb ohne Protektionismus und unkontrollierte Subventionen, die nach dem Zufallsprinzip verteilt werden. Ohne wahre Einheit wird die EU es nicht schaffen, die Rezession zu meistern und die Entwicklungen auf einer internationalen Ebene zu beeinflussen. Wenn wir uns schon nicht auf einen deus ex machina verlassen können, dann müssen die Mitgliedsstaaten in Kooperation mit den EU-Institutionen auf eine einzige Maßnahme zurückgreifen: die Banken zwingen, ihre beeinträchtigten Vermögenswerte loszuwerden, die weiterhin den Markt vergiften, und stattdessen den gesunden Unternehmen erlauben, zu investieren und die europäische Wirtschaft durch eine verantwortliche Kreditpolitik wieder auf den richtigen Weg zu bringen - in Richtung Liberalisierung und mehr Wettbewerb."

Mladá fronta Dnes - Tschechien | 20.11.2008

Lieber Merkel küssen als Bären umarmen

In einem Gastbeitrag für die liberale Tageszeitung Mladá fronta DNES verteidigt Tschechiens Premier Mirek Topolánek den Lissabon-Vertrag gegen die vehemente Kritik von Präsident Václav Klaus: "EU und Nato sind fester Bestandteil unserer Außenpolitik der Nachwendezeit. Sie sind ein Puffer gegen die Großmachtambitionen Moskaus. Es ist deshalb weit besser, wenn ich als Reaktion auf die Lissabon-Kritik von Klaus Küsschen mit der deutschen Kanzlerin austausche, statt den russischen Bären zu umarmen. ... Schadet Lissabon den tschechischen nationalen Interessen? Wer das bejaht, muss nach A auch B sagen: In diesem Fall ist es geboten, aus der Union auszutreten. Schon als Klaus den Antrag zur EU-Mitgliedschaft unterschrieb, war klar, dass wir einen Teil unserer Souveränität verlieren würden. Dafür bekamen wir Zugang zum gemeinsamen Markt, zu einem Raum der Freiheit, Sicherheit und Prosperität. ... Die Frage lautet nicht: Lissabon oder nichts. Die tatsächliche Wahl heißt Lissabon oder Moskau."

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