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Tropea, Salvatore
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Es geht nur um den Wahlkampf in Deutschland
Die linksliberale Tageszeitung La Repubblica sieht das Einschreiten der EU-Kommission bei den Verhandlungen über die Zukunft von Opel durch die Befürchtung bedingt, "dass die Arbeitsplätze der Opel-Werke in anderen EU-Ländern auf dem Altar der Wahlinteressen der deutschen Bundesländer geopfert werden könnten. ... Alles dreht sich um den Vorschuss, den Berlin für den Brückenkredit von 1,5 Milliarden Euro zahlen sollte. Berlin scheint bereit, 100 Millionen zu zahlen, aber Detroit hat 450 gefordert. ... Eines ist klar. Wenn die Deutschen von Wahlsorgen getrieben auf eine Notlösung setzen, die es ihnen erlaubt, den Wahltest im September zu überstehen, dann ist für Detroit und Washington der 1. Juni als Termin weitaus dringlicher. Am 1. Juni muss das Weiße Haus über den Plan der einstigen Nummer Eins von Detroit entscheiden, um einer Konkursanmeldung zu entgehen, die aber Experten als eine unvermeidbare Etappe verstehen."
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Hindernisse auf dem Beutezug
Mit Blick auf die mögliche Übernahme von Opel Deutschland durch den italienischen Autobauer Fiat verweist die linksliberale Tageszeitung La Repubblica auf eine starke Opposition. "Als Jäger versucht [Fiat-Geschäftsführer] Sergio Marchionne ... die größte Beute nach Hause zu bringen, auf die es jemals ein Manager des Sektors abgesehen hat. [Erst] Chrysler annektieren und dann den Angriff auf Opel und ein weiteres zusammenhängendes Stück von General Motors starten. ... Auf dem Fiat-Beutezug könnte es aber Hindernisse geben: etwa die Opposition im Aufsichtsrat von Opel, dessen Präsident Klaus Franz einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen befürchtet, die der sozialdemokratischen Gewerkschaften, aber auch die vieler Experten. ... Die Produktpalette der beiden Hersteller [Fiat und Opel] ist so ähnlich, dass Einsparungen nur durch Fabrikschließungen möglich wären."
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