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Uffelen, Xander van
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Geringere Boni für Topmanager
Die Topmanager der meisten niederländischen Unternehmen haben im vergangenen Jahr laut Medienberichten niedrigere Boni erhalten als 2010. Das ist ein guter Anfang, meint die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: "Der Belohnungspraxis für Spitzenkräfte niederländischer Unternehmen darf man auch einmal ein Kompliment machen. Die Boni sind zwar noch immer sehr hoch und stehen in keinem Verhältnis zu den Gehältern der Arbeitnehmer. Doch die meisten Betriebe haben höhere Boni bei schlechteren Leistungen abgeschafft. ... Besorgniserregender ist aber die Einführung neuer Formen der Belohnung. Neue Manager fordern und bekommen auch regelmäßig einen Willkommensbonus, wenn sie ihren Vertrag akzeptieren. Dagegen sollten Aktionäre protestieren. … Auf die Betriebe, welche die Zahlung von Boni bereits eingeschränkt haben, wartet noch eine letzte wichtige Aufgabe. Sie müssen die noch immer großen Lohnunterschiede zwischen der Spitze und der Basis auf vertretbare Proportionen verringern."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Unternehmen, » Niederlande
Berlin muss sich bewegen
Die Niederlande haben ihre ablehnende Haltung zu Euro-Bonds geändert, wie Finanzminister Jan Kees de Jager am heutigen Dienstag verlauten ließ. Die Deutschen sind weiterhin dagegen. Doch Sparsamkeit ist im Moment die falsche Methode, warnt die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: "Erst sollte gar nicht mehr Geld nötig sein, dann sollten die Chinesen und Inder investieren, und nun, da das zu scheitern droht, wollen Deutschland und seine Kumpanen den IWF einschalten. Durch dieses Hin und Her bleibt unklar, ob zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt wird, um Ländern wie Italien und Spanien eine Weile finanziell Luft zu verschaffen. So droht eine Situation zu entstehen, bei der Südeuropa gemäß den Absprachen zwar einen Anfang macht mit Reformen und Einsparungen, Nordeuropa aber nicht das Geld bietet, um das fortzuführen. Es kann sein, dass Deutschland aus strategischen Überlegungen mit dem Zücken des Portemonnaies wartet. Erst deutsche Disziplin und dann deutsches Geld, scheint die Taktik zu sein. Aber inzwischen bleibt den Deutschen wenig Zeit, um deutlich zu machen, dass sie für die Rettung des Euro auch kräftig mit zahlen wollen."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Finanzpolitik, » Deutschland, » Europa
Euro-Bonds sind gutes Mittel für später
Euro-Bonds sind erst nach einer stärkeren Integration der Euro-Zone das richtige Mittel, um die Schuldenkrise zu bekämpfen, meint die linksliberale Tageszeitung De Volkskrant: "Die Ausgabe von gemeinsamen Anleihen für die gesamte Euro-Zone kann höchstens das Endstück einer notwendigen Integration der Euro-Länder sein. Wenn Länder wie Spanien und Italien ihre Haushaltsangelegenheiten nicht ordnen, wird das Vertrauen in Euro-Anleihen gering sein. Die am Mittwoch offiziell vorgelegten Vorschläge der EU-Kommission bieten einen besseren Ansatz für eine Lösung. Kommissionspräsident Barroso stellt zurecht fest, dass Europa in der Lage sein muss, hart einzugreifen, wenn Länder keine Ordnung in ihren Haushalt bringen. Für die zweifelnden politischen Führer in Berlin und Paris muss das ein Ansporn sein, um den Widerstand gegen eine weitere Integration zu überwinden. Die Euro-Anleihen kommen später."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Finanzmärkte, » Europa