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Užkalnis, Andrius
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Julian Assange kämpft gegen den Westen
Der Wikileaks-Gründer Julian Assange hat am Dienstag die erste Folge seiner Talk-Show The World Tomorrow im staatlichen russischen Fernsehsender Russia Today (RT) bestritten und dazu ausgerechnet den Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah eingeladen. Diese Wahl und die Zusammenarbeit mit dem propagandistischen Sender zeigen, wogegen Assange tatsächlich kämpft, meint die liberale Tageszeitung Lietuvos rytas: "Assange hasst den Westen innig. Nur naive Menschen glauben, dass er mit seiner Webseite Wikileaks tapfer für die Wahrheit kämpft. ... Für Russland ist es um so besser, wenn es dem Westen (besonders den USA) schlechter geht. Und wenn ein Kämpfer gegen die angeblichen Übel so offensichtlich seinen Platz unter der Kreml-Fahne einnimmt, sollte jedem klar werden, was das für ein Kampf ist und welches die Übel sind."
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Litauens Pech mit seinen Fluglinien
In Litauen ist erneut eine nationale Fluggesellschaft Bankrott gegangen. Litauen hat kein Glück mit seinem Luftverkehr, meint die Tageszeitung Lietuvos Rytas: "Da soll noch einer behaupten, die Geschichte wiederhole sich nicht: Wieder haben wir keine eigene nationale Fluglinie, und nur einige wenige Passagiere huschen über die leeren Gänge unseres hauptstädtischen Flughafens. Gerade einmal zwei Jahre ist es her, dass der Bankrott von flyLAL eine Lücke riss, und viele freuten sich sogar, weil das Unternehmen für sie ein Relikt von sowjetischem Missmanagement war. … Aber dieses ständige Scheitern im litauischen Luftverkehrswesen ist kein Zufall. Flugzeuge sind teuer in der Anschaffung, bringen nur wenig Gewinn und die Abhängigkeit von äußeren Faktoren ist groß. Da passiert es schnell, dass beim kleinsten Fehler alles zusammenbricht wie ein Kartenhaus. Dem Flugverkehr wird es erst besser gehen, wenn Litauen vernünftiger wirtschaftet, nicht umgekehrt."
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Es reicht nicht, besser als der Schlechteste zu sein
Die Tageszeitung Lietuvos Rytas kritisiert die Entscheidung, US-Präsident Barack Obama den Friedensnobelpreis zu verleihen: "Das Guantánamo-Gefangenenlager auf Kuba ist noch immer in Betrieb, im Irak sind nach wie vor US-Soldaten stationiert, in Afghanistan ist die Lage angespannt, und der Konflikt über das iranische Atomprogramm nimmt an Heftigkeit zu. Kurz und gut: Es ist unklar, für welche Erfolge Obama ausgezeichnet wird, vor allem wenn wir ihn mit anderen Preisträgern vergleichen." Weiter führt die Zeitung aus, Obama habe den Preis wohl vor allem erhalten, weil er beliebter sei als sein Amtsvorgänger. "Das aber ist ein höchst merkwürdiger Grund, jemandem den Friedensnobelpreis zu verleihen. Viele bezeichneten G[eorge] W. Bush als den schlechtesten US-Präsidenten aller Zeiten. Aber reicht es denn, nur besser als der Schlechteste zu sein, um den Preis zu erhalten? … Außerdem ist es bedauerlich, dass die Entscheidungsträger in Oslo den Preis seit Jahren immer weiter ins linke politische Spektrum rücken."
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