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Šupová, Tereza


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Lidové noviny - Tschechien | 25.02.2012

Kompromiss mit Kosovo bringt Serbien EU näher

Serbien und der Kosovo haben sich am Freitag in Brüssel darauf geeinigt, wie sie ihre gemeinsame Grenze verwalten und wie Kosovo international auftreten kann, ohne dass Serbien den Staat anerkennt. Der Kompromiss unmittelbar vor den Beratungen der EU-Außenminister über Serbien als EU-Beitrittskandidaten am heutigen Montag hilft Belgrad, meint die konservative Tageszeitung Lidové noviny: "Die Einigung kam buchstäblich fünf Minuten vor zwölf. Monatelang war kein Durchbruch möglich. Dass er jetzt kam, hat einen Grund: Die Serben stehen unter Zeitdruck. Schon im Dezember hofften sie, den Status eines EU-Beitrittskandidaten zu bekommen. ... Jetzt naht die zweite Chance. ... Serbien hätte sich den Kandidatenstatus verdient. Es bemüht sich, alle Bedingungen zu erfüllen und steht nicht schlechter da als das benachbarte Kroatien. Sollte der Kandidatenstatus nicht erteilt werden, könnte das bei den Wahlen im Mai den Nationalisten in die Karten spielen. Das wäre wieder ein Schritt zurück."

Lidové noviny - Tschechien | 17.06.2008

Sarkozy setzt Tschechen unter Druck

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat gestern in Prag bei einem Treffen mit den Regierungschefs der Visegrad-Länder Tschechien, Polen, Ungarn und Slowakei deutlich gemacht, dass der Lissabon-Prozess auch nach dem Nein der Iren weitergehen müsse. Namentlich die Tschechen aber verweigerten ein klares Bekenntnis dazu. In der konservativen Tageszeitung Lidove Noviny heißt es: "Zwar rief er [Sarkozy] Tschechiens Premier Topolanek nicht direkt zur Ratifizierung Lissabons auf, sondern wählte eine indirekte Form des Drucks: 'Wir lassen ihnen Zeit, wir wollen aber auch keine Zeit vertrödeln.' Gleichzeitig warnte er: 'Tschechien plädiert für die EU-Erweiterung um den Balkan. Ohne Lissabon aber wird es keine nochmalige Erweiterung geben.'...Eine eindeutige Antwort [von Topolanek] aber bekamen weder Sarkozy noch die anderen Versammelten."

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