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Vahrner, Alois


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Tiroler Tageszeitung - Österreich | 16.06.2011

Schuldenerlass notwendig

Zur Rettung Griechenlands müssen die EU-Länder sowie private Gläubiger einen Schuldenerlass gewähren und selbst in die Tasche greifen, meint die liberal-konservative Tiroler Tageszeitung: "Dass nach dem finanziellen jetzt auch noch ein politisches Chaos auszubrechen droht, ist bitter genug. Aber welche Regierung in den nächsten Monaten auch immer am Ruder sein wird: Sie muss unter dem massiven Druck aus dem Ausland und trotz Massenprotesten im Land zu retten versuchen, was kaum noch zu retten ist: Mit neuen, beinharten Sparprogrammen, welche dann leider auch die lahmende Konjunktur und damit die Steuereinnahmen noch weiter nach unten reißen, und mit dem Abverkauf von Familiensilber. Eine Spirale nach unten, die aus eigener Kraft nicht zu stoppen ist. Den EU-Ländern bleibt gar nichts anderes übrig, als weitere Milliarden für Athen lockerzumachen, um Schockwellen an den internationalen Finanzmärkten zu verhindern. ... Und zahlen kann nicht immer nur die öffentliche Hand, sondern auch private Gläubiger, sprich vor allem Banken und Versicherungen."

Tiroler Tageszeitung - Österreich | 08.05.2011

Griechenland im Euro-Club behalten

Mit Blick auf das Geheimtreffen führender Vertreter der großen Euro-Staaten am vergangenen Freitag kritisiert die Tiroler Tageszeitung die unklare Informationspolitik der Union und hält es für falsch, das Land aus der Union auszuschließen: "Dass angesichts einer solchen Informationspolitik die Gerüchteküche brodelt und gar von einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone die Rede war, ist auch nicht mehr verwunderlich. ... Faktum ist: Griechenland war nie reif für die Währungsunion und hat sich den Euro nur mit wilden Finanztricks erschwindelt. Was wiederum zeigte, dass es in der EU völlig unzureichende Kontrollen und Durchgriffsrechte gibt. Heute ist Griechenland praktisch bankrott, die Pleite wird nur durch EU-Milliarden verhindert. Ob ein Ausstieg aus der Euro-Zone rechtlich möglich wäre, ist umstritten. In der Praxis wäre er wirtschaftliches Harakiri, weil er die Griechen in ein noch größeres Chaos stürzen würde. Schon jetzt geht das Vertrauen der Finanzmärkte gegen Null."

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