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Vallès, Josep M.
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Mehr Akzeptanz zwischen Spaniern und Katalanen
Spanien diskutiert über das katalanische Autonomiestatut, das vier Jahre nach seinem Inkrafttreten nun vom spanischen Verfassungsgericht als teilweise verfassungswidrig erklärt wurde. Eine Gruppe von katalanischen Intellektuellen fordert in der linksliberalen Tageszeitung El País eine Neuordnung der Beziehungen zwischen Spanien und Katalonien: "Die Spanier müssten dann akzeptieren, dass Katalonien eine Nation ist, das heißt, dass es eine Gemeinschaft ist, die ein klares Bewusstsein von ihrer historischen Identität und ihrer eigenen Sprache besitzt, sowie den Willen hat, ihre politische Eigenständigkeit zu stärken. Und die Katalanen sollten dann ihrerseits anerkennen, dass Spanien nicht nur ein Staat ist, sondern eine sehr alte, kulturell von Kastilien geprägte Nation des Westens. Und dass es für beide Seiten von Vorteil ist, mit dieser Nation - trotz aller Zwischenfälle in der Vergangenheit - einen gute Beziehung zu pflegen."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Soziale Bewegungen, » Föderalismus, » Separatismus, » Spanien
Alle verfügbaren Texte von » Salvador Giner, » Josep Bricall, » Josep Castellet, » Jordi Nadal, » Antoni Serra
Josep M. Vallès fordert die Wiederbelebung der Politik
Das Ansehen der Politik muss sich dringend verbessern, meint Josep M. Vallès in der linksliberalen Tageszeitung El País. Denn wenn Politiker komplett diskreditiert sind, löse sich die Demokratie auf: "Sie sind schlecht, inkompetent, zynisch, verlogen, opportunistisch, manipulativ und korrupt. ... Zusammengefasst: Es ist besorgniserregend, dass die Politiker als Teil der großen Probleme wahrgenommen werden. Aber es reicht nicht, alle Schuld für die zunehmende Abwertung des Öffentlichen und des Politischen auf sie zu schieben, nicht einmal auf ihr schlechtes Handeln. Ohne die angebotenen Erklärungen ... vollständig zu übernehmen, sollte man sie im Hinterkopf behalten, wenn man der Politik die gesellschaftliche Relevanz und vor allem die notwendige Glaubwürdigkeit zurückgeben möchte. Denn die totale Ablehnung der Politik und der Politiker führt die Gesellschaft in das schlichte Gesetz des Stärkeren."
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