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van der Wal, Oene


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Elsevier - Niederlande | 27.02.2012

Deutsche Schlappschwänze kneifen in Afghanistan

Nach Unruhen mit mehreren Toten in Afghanistan wegen der Verbrennung von Koranen hat die Bundeswehr am Freitag ihren Stützpunkt im Norden des Landes geräumt. Den Deutschen fehlt die militärische Standhaftigkeit, meint Oene van der Wal in seinem Blog für das rechtskonservative Nachrichtenmagazin Elsevier: "Die eigenen Interessen kommen zuerst, Prinzipien und Verbündete später. Das erinnert an die Weigerung der Regierung Merkel, sich an der Intervention in Libyen vergangenes Jahr zu beteiligen. ... Als die Kämpfe vorbei waren, schickte Berlin eine Handelsdelegation nach Libyen, als wäre nichts gewesen. ... Es ist schwer zu sagen, was genau dahinter steckt. Sind die Deutschen pazifistische Schlappschwänze? Oder verfolgen sie eine knallharte Interessenpolitik? ... Mehr als 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sucht Deutschland noch immer nach dem Guten in sich selbst und vergisst dabei, dass Passivität und Fluchtverhalten genau so unmoralisch sein können wie Waffengeklirr."

Elsevier - Niederlande | 22.08.2008

Kein Geld für Palästina!

Die Europäische Union hat beschlossen, die palästinensischen Autonomiegebiete in diesem Jahr mit weiteren 40 Millionen Euro zu unterstützen. Das müsse aufhören, findet das politische Nachrichtenmagazin Elsevier: "Ein merkwürdiger Beschluss: Brüssel überweist jährlich sicher 500 Millionen Euro - in der palästinensischen Frage führt das schon seit Jahren zu nichts. Nicht nur, dass viele Milliarden durch palästinensische Korruption, Unwissenheit und Gewalttaten verschwanden. Die Palästinenser sind bis heute nicht im Stande, selbstständig die Ambitionen auf einen funktionierenden Nationalstaat in die Realität umzusetzen. Es mag stimmen, dass Israel die ökonomische Entwicklung hier und da absichtlich blockiert, aber das erklärt noch nicht, warum zum Beispiel der Gazastreifen nun so ein Chaos ist, während er unter den Israelis noch blühte. Das liegt doch wirklich an den Palästinensern selbst. ... Die palästinensischen Autonomiegebiete sind ein Fass ohne Boden. Wieviel Geld des europäischen Steuerzahlers muss da noch reingesteckt werden?"

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