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Vanlerberghe, Cyrille
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Schwere Zukunft für Gordon Brown
Die Tageszeitung Le Figaro sieht für den angeschlagenen Premierminister Brown noch düstere Zeiten voraus: "An seinen ersten Jahrestag in der Downing Street gibt es für Gordon Brown wenig Gründe zum Feiern. ... Nicht einmal über seinen jüngsten politischen Erfolg kann sich Brown freuen. Die Ratifizierung des Vertrags von Lissabon vergangene Woche im House of Lords brachten ihm vielleicht die Glückwünsche von Nicolas Sarkozy ein, aber intern erregte er den Unmut der Briten, die darüber in einer Abstimmung ihre Meinung sagen wollten. ... In gewisser Weise präsentierte er sich [früher] als eine Art Anti-Tony Blair. Nach dem Opportunismus und dem Charme von New Labour bewirkten seine Ruhe und sein ernstes Auftreten Wunder in den ersten Krisen, die er zu bewältigen hatte. ... Der 'schlechte' Brown zeigte sein Gesicht, als er erst zögerte und dann entschied, keine vorgezogenen Wahlen abzuhalten in einem Moment, in dem die Konservativen wieder in den Umfragen zulegten. ... Der Abschwung, der für die britische Wirtschaft vorausgesagt wird, verbunden mit großen Risiken einer Rezession und einer hohen Inflation, helfen Brown sicher nicht, seine Popularität zurück zu gewinnen."
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Großbritannien debattiert über die Scharia
Für London-Korrespondentin Cyrille Vanlerberghe ist die Erklärung des Erzbischofs nicht nur eine Provokation. "Nach seinen ersten Erklärungen auf BBC 4 am frühen Nachmittag führte das geistige Oberhaupt der 77 Millionen Anglikaner bei einer Veranstaltung über bürgerliches und religiöses Recht im Londoner Königlichen Gerichtshof seine Vorstellungen genauer aus... Die Rede des Erzbischofs war kein flammender Aufruf für die blinde Befolgung aller Aspekte des islamischen Rechts, sondern eine dichte und komplexe Argumentation zugunsten eines Rechtssystems, das die religiösen Besonderheiten einer Minderheit anerkennt... Die theologische Position, die Rowan Williams vertritt, wird nicht verstanden. Wie so oft bleibt nur der provokante Teil seiner Äußerung hängen."
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