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Vantyghem, Peter
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Regeln zerstören Festivals in Flandern
In Flandern hat die Zeit der Musikfestivals begonnen. Die rund 300 Veranstaltungen werden von Hunderttausenden besucht. Doch die Vorschriften drohen die Festivals kaputt zu machen, klagt die Tageszeitung De Standaard: "Die ganze soziokulturelle Dynamik entstand aus der Liebe zur Musik einiger Amateurorganisatoren in den späten 1970er Jahren, und basiert trotz eines zunehmenden Publikums und der Professionalisierung oft noch immer auf denselben Prinzipien: Festivals vereinen Menschen. ... Sicher, Festivalorganisatoren haben früher - oft aus ihrer großen Naivität heraus - unverantwortliche Risiken bei der Sicherheit, Gesundheit und dem Umweltschutz auf sich genommen. Aber wir können uns nicht an große Tragödien in den vergangenen 30 Jahren erinnern. Es wurde zwar improvisiert, aber die Stimmung war gut. ... Große Festivals haben die Mittel, um Personal zur Durchsetzung der Vorschriften einzusetzen, kleine Festivals nicht. Der kleine Organisator, der das Festival oft in seiner Freizeit organisiert, wird zum Buchhalter. Das zerstört die Freude."
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Ein Buch für alle Siebenjährigen
In Belgien bekommt jedes siebenjährige Kind vom Kulturministerium ein Buch mit Geschichten von flämischen Autoren geschenkt. Damit soll das Lesen gefördert werden. Die Tageszeitung De Standaard findet das eine gute Idee, fragt aber, ob die Kinder in diesem Alter überhaupt lesen wollten: "Kinder haben viele Alternativen, um ihre Freizeit zu gestalten, und viele Eltern sehen nicht ein, warum eine Stunde Lesen gesünder sein soll als eine Stunde Computer zu spielen. Kritiker und Wissenschafter fürchten dagegen, dass die Internetkultur unsere Gehirnzellen angreifen und das Ende der westlichen Zivilisation bedeuten wird. Diese Diskussion ist noch lange nicht beendet. Lassen wir mal außer acht, ob Bücher die beste Stimulierung sind für die Entwicklung von Sprache, Moral und was nicht noch alles. Noch etwas anderes spielt eine Rolle: Wir leben in einer Informationsgesellschaft, und gut lesen können, ist von entscheidender Bedeutung, um an dieser Gesellschaft mit so vielen Rechten und Pflichten aktiv teilnehmen zu können."
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