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Verges, Marie
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Porsche knabbert Volkswagen an
Die Tageszeitung Le Monde analysiert die internen Auseinandersetzungen beim Unternehmen Porsche um die Firmenübernahme von Volkswagen: "Trotz des internen Krieges, der auf den höchsten Ebenen beider deutschen Firmen tobt, knabbert Porsche Volkswagen (VW) weiter an. Der Sportwagenhersteller hat fünf Prozent der Aktien seines Landsmannes gekauft. ... De facto wird die europäische Nummer Eins der Autoindustrie eine einfache Tochtergesellschaft von Porsche SE ... . Eine Kränkung für Ferdinand Piëch, der gleichzeitig Vorsitzender des VW-Aufsichtsrates und Porsche-Aktieninhaber ist. ... Jedoch ist Ferdinand Piëch, 71 Jahre alt, einer der wichtigsten Befürworter der Annäherung an Porsche. ...[Dabei hat] Herr Piëch ... Schwierigkeiten, die Methoden von Herrn Wiedeking [Porsche-Vorstandschef] zu ertragen, der seiner Meinung nach zu einflussreich geworden ist. ... [Jedoch ist] die Familienzwietracht ... nur eine Facette des Kampfes um Einfluss, dem sich beide Gruppen anlässlich einer Übernahme widmen."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Unternehmen, » Deutschland
Berliner Protektionismus
Die Tageszeitung Le Monde analysiert die Zunahme protektionistischer Regelungen in Deutschland: "Der Anstieg des Protektionismus bestätigt sich in Deutschland, zum großen Missfallen des wirtschaftlichen Milieus. ... Zu Beginn war es die Sorge hinsichtlich der steigenden Macht von staatlichen Fonds, die Berlin dazu brachten, seine Gesetzgebung zu verschärfen. Die Regierung wollte die Ambitionen von jenen staatlichen Investoren zügeln, die über enorme Devisenreserven verfügen, insbesondere russische und chinesische Fonds, die unter dem Verdacht stehen, ihre Beteiligung zu benutzen, um politischen Einfluss auszuüben oder technisches Know-how zu übernehmen. ... Auf Seiten der großen Konzerne hat sich der Ton geändert. Vor einem Jahr haben weder die Deutsche Bank noch die Energieunternehmen Eon und RWE ihre Bedenken vor dem Appetit der staatlichen Fonds verheimlicht. Der protektionistische Reflex der deutschen Politik fand damals eine gewisse Unterstützung bei den Arbeitgebern. ... Eine solche Harmonie gehört jetzt der Vergangenheit an. Das wirtschaftliche Milieu greift die neue Regelung heftig an und prangert sie als ein Hindernis für den freien Kapitalverkehr an."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Unternehmen, » Wirtschaftspolitik, » Deutschland
Berlin will Sagem nicht
Die Tageszeitung Le Monde wirft Deutschland wirtschaftlichen Patriotismus hinsichtlich des Verkaufs einheimischer Firmen vor: "Ein strategisch wichtiges Unternehmen in den Händen ausländischer Unternehmen - das begeistert Berlin nicht. Aber das französische Unternehmen Sagem nimmt wenig Rücksicht auf die kaum verborgenen Vorbehalte der deutschen Regierung: Das Elektronik- und Telekommunikationsunternehmen hat ein Auge auf die Bundesdruckerei geworfen. Die Institution, die Geldscheine und Pässe druckt, steht zum Verkauf. ... Die zuständigen Politiker ziehen jedoch eine 'nationale' Lösung vor. Der Fall der Bundesdruckerei ist symptomatisch für den ökonomischen Patriotismus, der heute jenseits des Rheins herrscht. Berlin bereitet ein Gesetz vor, dass einheimische Unternehmen vor ausländischen Investoren schützen soll. Dennoch kann die deutsche Regierung angesichts des europäischen Wettbewerbsrechts ein Angebot von Sagem offiziell nicht ablehnen."
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