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Verhofstadt, Dirk
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Papst sollte verhaftet werden
Bei seinem Besuch in Großbritannien sollte der Papst wegen der sexuellen Missbrauchsfälle in der Kirche zur Rechenschaft gezogen werden, meint der Publizist Dirk Verhofstadt in der Tageszeitung De Morgen. Denn die Reaktion des Papstes auf die Missbrauchsfälle "ist eine Form von unterlassener Hilfeleistung und in entwickelten Ländern kann dies als Verbrechen gelten. ... Seit Jahrzehnten wissen die Kirche und die Päpste, dass zahllose Fälle von Kindesmissbrauch durch katholische Geistliche in ihren Einrichtungen stattfanden. Sie kennen die Täter, von denen die meisten noch im Amt sind. ... Ratzinger hat - erst als Leiter der Glaubenskongregation und jetzt als Papst - jahrelang ein System instand gehalten, das den normalen Rechtsweg behinderte. Daher hat der britische Wissenschaftler Richard Dawkins völlig recht mit seinem Aufruf, den Papst bei seinem Besuch in Großbritannien wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhaften zu lassen und ihn vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu bringen."
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Türkei muss in die EU
Die Türkei müsse Mitglied der Europäischen Union werden, schreibt der Publizist Dirk Verhofstad von der unabhängigen Denkfabrik Liberales in der Tageszeitung De Standaard: "Der Türkei endgültig die Tür vor der Nase zuzuschlagen wäre, wie [Barack] Obama sehr gut versteht, ein historischer Irrtum. ... Mir geht es um den Schutz der Rechte und Freiheiten jedes einzelnen Türken, Kurden, Armeniers, Tscherkessen, Arabers oder jedes anderen von besonderer Herkunft, der zurzeit in der Türkei lebt. Es geht um Menschen. Es geht um ihre Rechte und Freiheiten. Es geht um den Schutz ihrer Einzigartigkeit. Wenn wir die Tür für die Türkei verschlossen halten, geben wir denjenigen freie Hand, die die Türken wieder auf eine einzige Identität reduzieren wollen: die ihres Muslimen-Daseins. Dann drängen wir dieses riesige Land in die gierigen Hände der Islamisten mit ihrer bedenklichen Menschenrechtsagenda, vor allem wenn es um Frauen geht."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Erweiterung, » Europa, » Türkei
Antisemitismus im Vatikan?
Mit der Rehabilitierung des Traditionalisten-Bischofs Richard Williamson habe der Papst der römisch-katholischen Kirche keinen guten Dienst erwiesen, schreibt Dirk Verhofstadt, Autor eines Buches über Pius XII. während des Holocaust, in der Tageszeitung De Morgen: "Indem er Richard Williamson rehabilitiert, gibt der heutige Papst zwei Signale. Erstens deutet er an, dass Leugner und Antisemiten einen Platz an der Spitze der katholischen Kirche haben. Zweitens stärkt er damit die Autorität eines Bischofs, der mehr als 60 Jahre nach den grausamen Ereignissen offenbar die Geschichte umschreiben und Juden erneut entmenschlichen will. Welche gefährlichen und entsetzlichen Folgen dies in den vergangenen 2000 Jahren hatte, wissen wir alle."
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