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Vijulie, Elena
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
EU-Mittel versickern im rumänischen Filz
Die EU-Kommission hat am Dienstag das Geld für Rumänien aus dem Europäischen Sozialfonds auf Eis gelegt, da Rechnungsprüfer Mängel bei der staatlichen Verwaltung der Projektgelder festgestellt hatten. Wer das Geld für sinnvolle Projekte nutzen will, hat keine Chance gegen den Filz, meint Elena Vijulie im Blogportal Voxpublica: "Die Experten der staatlichen Beratungsagenturen und Behörden haben Angst, die Mängel anzusprechen. Die einen denken, dass sie das Geld für ihre Projekte nie erhalten werden, wenn sie protestieren. Andere haben Angst um ihre Jobs. Zwischen dem Schweigen und der Angst der Projektleiter und Experten auf der einen Seite sowie der Inkompetenz, der Korruption und vor allem der Bosheit und Blindheit ihrer staatlichen Chefs auf der anderen Seite gibt es einen direkten Zusammenhang. … Es heißt, dass in anderen, besser entwickelten Ländern, fünf Prozent der Projektkosten als Spesen abgerechnet werden. Bei uns wollten die Chefs aber alles und glauben selbst jetzt noch, um fünf vor zwölf, dass sie dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden."
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Rumäniens Regierung vor leeren Sitzen bestätigt
Das rumänische Parlament hat am Donnerstag mit den Stimmen der Regierungskoalition das Kabinett von Premier Mihai Răzvan Ungureanu bestätigt. Die Opposition boykottierte größtenteils die Abstimmung, die Liberalen blieben der ihr sogar geschlossen fern. Aber die Wähler mögen solch radikale Gesten nicht, meint Elena Vijulie auf dem Blogportal Voxpublica: "Die Menschen wollen radikale Veränderungen, das stimmt. Doch [Liberalen-Chef] Crin Antonescu versteht offenbar nicht, dass sich die rumänische Politik nur wirklich ändert, wenn die Politiker eben keine radikale Politik oder Gesten mehr machen. Die Bürger wollen in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen und sich um ihre Familien kümmern. Sie wollen eine gute, berechenbare Zukunft und deshalb brauchen sie auch berechenbare Politiker. ... Die Rumänen wollen, dass ihre Politiker denken, bevor sie reden. ... Deshalb sind die Leute auf die Straße gegangen und haben es geschafft, dass selbst die arrogante [Regierungspartei] PDL beginnt nachzudenken."
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Prozess um Wahlbetrug würde in Chaos enden
Die Sozialdemokraten haben die Präsidentschaftswahlen in Rumänien extrem knapp verloren. Jetzt wittern sie Wahlbetrug und wollen vor das Verfassungsgericht ziehen. Die Tageszeitung România Liberă wundert das, da beide Parteien immer wieder Wähler beeinflusst haben, und sie hält es für gefährlich: "Sie haben alles auf eine Karte gesetzt, ohne Skrupel. Beide Parteien haben sich gegenseitig diskreditiert und damit auch die Idee eines korrekten Votums, das europäischen Standards entspricht. Alle Regeln wurden einfach in der balkanischen Masse aus illegalen Kompromissen und lokalen Gewohnheiten verrührt. ... Sie haben Recht Herr Geoană: Es ist in der Tat 'ein delikater Moment für unser Land'. Seit knapp zwei Monaten haben wir keine Regierung. Wir haben ungeduldig die Wahlen herbeigesehnt, um endlich einen Premier zu haben. Jetzt vor das Verfassungsgericht zu ziehen, öffnet die Büchse der Pandora, die Rumänien ins Chaos stürzen wird. Ein Chaos, das weitaus gefährlicher sein wird als das, was Traian Băsescu vor den Wahlen verschuldet hat."
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Den Kommunismus verurteilen
Angesichts der geplanten Neuauszählung der Stimmen in Moldau spricht Elena Vijulie in der Tageszeitung Romania Libera von Wahlbetrug: "Die kommunistischen Regime sind Experten darin, Wahrheit mit Lügen zu vermengen. ... Die OSZE-Wahlbeobachter sind mit Tabellen berauscht worden, wonach sie die Wahl als korrekt bezeichnet haben. Die niederländische Journalistin, mit der ich auf der Notfallstation war, hat einen 19-jährigen Jungen gefragt, ob er mit einem Anwalt geredet habe und ob er seine Eltern vom Polizeikommissariat aus anrufen durfte. Ja, sagte er auf Französisch. Ja, erzählte er dann auf Rumänisch, aber erst nachdem man ihm so lange auf den Kopf geschlagen hat, bis er eine Gehirnerschütterung hatte. ... Angesichts der Leiden der von der Polizei geschlagenen jungen Menschen in Chişinău haben die osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten die Pflicht, das endgültige Dokument des Kalten Krieges zu unterschreiben: das Verbot und die Verurteilung des Kommunismus in der gesamten zivilisierten Welt. Die osteuropäischen Staaten kennen das Antlitz des Teufels. Nun muss [das restliche] Europa ihn [den Kommunismus] neben dem Faschismus als solchen einstufen."
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