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Vrijsen, Eric


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Elsevier - Niederlande | 09.06.2011

Niederlande müssen Bodenziele angreifen

Das niederländische Regierung lehnt es ab, ihre F-16 Kampfflugzeuge gegen strategisch wichtige Stellungen des Gaddafi-Regimes einzusetzen. Das rechts-konservative Nachrichtenmagazin Elsevier kritisiert diese Entscheidung und fordert mehr Engagement: "Nach der Militär-Theorie fällt am Ende jeder Diktator, wenn die Stützen seines Regimes angegriffen werden. Das können militärische Hauptquartiere sein, aber auch Ölraffinerien, Regierungsgebäude oder Sendemasten. In dieser Hinsicht muss der Nato-Einsatz erweitert werden: Angriffe auf Bodenziele. Die Briten, Franzosen und Amerikaner tun dies bereits. Die Dänen, Norweger und sogar die Belgier helfen mit. Aber ausgerechnet die sechs niederländischen F-16 dürfen keine Bodenziele angreifen. ... Es hat wenig Sinn, Flugzeuge zu schicken, die sich nur zum Schein an einem Auftrag beteiligen. Diese Forderung ist nicht kriegslüstern, sondern hier geht es um einen Einsatz, der lang andauerndes Blutvergießen verhindern soll."

Elsevier - Niederlande | 20.04.2010

Totale Sicherheit gibt es nicht

Es ist verständlich, das Risiko durch ein Flugverbot minimieren zu wollen, doch Sicherheit kann nicht immer Vorrang haben, meint das rechtsliberale Nachrichtenmagazin Elsevier: "Wenn es um Sicherheit geht, dann ist die Luftfahrtindustrie tonangebend. Logisch, denn so ein Flugzeug kostet schnell 200 Millionen. ... Vorsicht ist ein hohes Gut und ökonomisch völlig zu verantworten. Aber absolute Sicherheit bekommt man nie. Die europäischen Luftfahrtbehörden müssen es wagen, die Grenzen richtig einzuschätzen, in denen sicheres Fliegen möglich ist. Angenommen der Vulkan auf Island, mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull, wird sich ein halbes Jahr schlecht benehmen. Dann müssen die Risiken auch neu berechnet werden, denn der gesellschaftliche Schaden eines totalen Flugverbotes ist enorm. Flugtransport ist in der modernen Ökonomie wie das Beten im Vatikan. Daher muss das Tabu im Luftverkehr schnell ein wenig verändert werden."

Elsevier - Niederlande | 31.03.2009

Welche Konzessionen müssen Alliierte in Afghanistan machen?

Das rechtsliberale Wochenblatt Elsevier ist skeptisch gegenüber der neuen US-Strategie, die auf der internationalen Afghanistankonferenz in Den Haag vorgestellt werden soll. "Was im Irak funktionierte - mehr amerikanische Truppen und Zusammenarbeit mit radikalen Muslimgruppen, die die Nase von Al-Qaida voll hatten - muss in Afghanistan nicht auch wirken. Afghanistan ist ein Wüstenmosaik von fundamentalistischen, kriminellen und halb gebildeten Kriegsherren. Alle können sie das 'demokratische' und korrupte Regime in Kabul auf den Tod nicht ausstehen. Afghanistan ist in vielerlei Hinsicht ein misslungener Staat. Die Russen und nach 2001 die Amerikaner haben vergeblich versucht, das Land aus der feudalistischen in die moderne Zeit zu bombardieren. ... Nun drängt sich die Frage auf, welche Konzessionen die Alliierten machen müssen. Dass die Schulen für Mädchen wieder geschlossen werden? Dass die Heroinproduktion weitergehen darf? Dass Bauernsöhne gezwungen werden, in den Milizen zu dienen? Vereinbarungen mit den Taliban drohen die Glaubwürdigkeit des westlichen Auftretens zu untergraben."

Elsevier - Niederlande | 24.09.2008

Rotterdam will Gaza als Partnerstadt

Die linken Parteien in Rotterdam wollen Gaza in Palästina zur Partnerstadt machen. Das sei eine schamlose Unterstützung der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas, schreibt das politische Wochenmagazin Elsevier: "Die sozialistische Politikerin Anja Meulenbelt ergriff die Initiative, eine Beziehung mit dem Hamas-Regime im Gazastreifen aufzubauen. Die Hamas ist nach Ansicht der Vereinten Nationen und der europäischen Union eine terroristische Organisation. Aber nach Ansicht von Meulenbelt, die sofort von den anderen linken Parteien unterstützt wurde, liegt die Schuld für die Gewalt bei Israel. Terroranschläge oder nicht, die Hamas muss ihrer Ansicht nach aus der Isolation geholt werden. Und Rotterdam muss dabei helfen. Man kann nur hoffen, dass Lüttich, Turin, Lille, Köln, Esch-sur-Alzette und Baltimore ihre Beziehungen zu Rotterdam schnell abbrechen. Denn mit so einer Stadt will man als friedlicher Demokrat doch nichts mehr zu tun haben."

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