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Wakar, Jacek
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Bücher werden eBook überleben
Seit dem heutigen Donnerstag ist eClicto auf dem Markt, das erste polnische Lesegerät für eBooks. Jacek Wakar von der Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna macht sich trotzdem keine Sorgen um den traditionellen Buchhandel, denn das neue eBook "bedeutet nicht, dass der baldige Tod der Bücher in Papierform, wie es sie traditionell seit Jahrhunderten gibt, bevorsteht. Ich denke, dass wir eine Koexistenz der Literatur, die auf die Bildschirme der Nutzer heruntergeladen wird, mit der herkömmlichen erleben werden, ohne die ich mir jedenfalls das Leben nicht vorstellen kann. Die MP3-Player haben doch auch nicht die CD verdrängt. Und sie haben auch nicht dazu geführt, dass Schallplatten als Kuriosität aus Vinyl behandelt werden."
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Polnische Kinogänger trotzen Krise
In Polen ist die Freude am Kino und anderen Kulturereignissen trotz der weltweiten Wirtschaftskrise ungebrochen. Die Tageszeitungen Dziennik Gazeta Prawna beobachtet diese Entwicklung mit Genugtuung: "Die Kultur bietet der Krise die Stirn. Wir haben vor kurzem geschrieben, dass wir einen solchen Boom - wenn es um Kulturinvestitionen geht - seit Jahren nicht gesehen haben. Heute gibt es weitere positive Nachrichten zu vermelden. Die weiter steigenden Ticketpreise für die Kinos schrecken die Polen nicht ab. So haben sie im laufenden Jahr bereits 38 Millionen Kinotickets gekauft. Wenn sich die Prognosen der Branche als richtig erweisen sollten, dann wird dieses Jahr ein Rekord … werden. Letztlich waren bei uns auch Konzerte von Rock- und Jazzstars ausverkauft, die übrigens auch nicht ganz billig sind. Die Öffentlichkeit schätzt die Angebote der Filmvertriebsunternehmen und der Konzertagenturen."
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Nobelpreis erregt wenig Aufsehen
In der Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna meint Jacek Wakar, der Literaturnobelpreis für die deutsch-rumänische Schriftstellerin Herta Müller sei wenig aufsehenerregend: "Die diesjährige Erklärung der Akademie wurde ohne Emotionen aufgenommen - so, als ob sie nur eine von vielen Nachrichten gewesen wäre, die es jeden Tag gibt. Der Preis für Herta Müller ist halt kein Skandal, und solche hat es ja in den vergangenen zehn Jahren gegeben. Man muss nur an die Auszeichnung von [Autor und Theaterregisseur] Dario Fo erinnern, der sogar in seiner Heimat Italien als politischer Agitator angesehen wird - nur eben im Bereich der Dramaturgie. Sie [die Verleihung des Nobelpreises an Müller] ist jedoch kein Ereignis, das irgendwas in der Hierarchie der Weltliteratur ändern würde. Deswegen ist die prestigeträchtige Auszeichnung der Schriftstellerin zwar zweifellos in Ordnung, doch in keinster Weise etwas Besonderes."
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