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Wielowieyska, Dominika


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Gazeta Wyborcza - Polen | 14.04.2010

Polens Interimspräsident handelt richtig

Politiker der nationalkonservativen Partei PiS des verunglückten polnischen Präsidenten Lech Kaczyński kritisieren Interimspräsident Bronisław Komorowski von der liberalkonservativen Bürgerplattform, weil er bereits Nachfolger für den Sicherheitschef und den Chef der Staatskanzlei nominiert hat, die ebenfalls verunglückt sind. Die Tageszeitung Gazeta Wyborcza kann die Kritik nicht nachvollziehen: "Jacek Michałowski, der für die Führung der Präsidentenkanzlei vorgesehen ist, ist ein unpolitischer Beamter, der viel arbeitet, und kein Politiker, der nur das Glück hatte einen guten Posten zu ergattern. Die Nominierung von Stanisław Koziej zum BBN-Chef [Sicherheitschef] ist eine Verneigung vor der Opposition, denn Koziej war stellvertretender Verteidigungsminister in der PiS-Regierung. Diese beiden Positionen müssen besetzt werden, weil der Staat funktionieren muss. ... Und beide können jederzeit abberufen werden."

Gazeta Wyborcza - Polen | 11.12.2009

Wegen Rentenkrise Privilegien abschaffen

Wenn Europa jetzt nichts unternimmt, werden - laut einem Bericht der Weltbank - in 20 Jahren die Rentensysteme zusammenbrechen. Polen muss deshalb die Rentenprivilegien bestimmter Berufsgruppen abschaffen, fordert die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Der Sejm [polnische Abgeordnetenkammer] sollte im kommenden Jahr beschließen, dass die Bergleute und die Soldaten zukünftig wesentlich länger arbeiten müssen und in das allgemeine Rentensystem eingebunden werden. In dieses System sollten auch in Zukunft die Staatsanwälte integriert werden. Jedes Jahr werden bisher riesige Kosten verursacht, die wir - und besonders unsere Kinder - nicht tragen können. Die Debatte, die diese Zeitung begonnen hat, aktiviert vielleicht diejenigen, deren Interessen niemand repräsentiert: die Angestellten, die keine Rentenprivilegien haben."

Gazeta Wyborcza - Polen | 23.10.2008

Kleine Rente in Polen

Im kommenden Jahr treten erstmalig Arbeitnehmer in den Ruhestand, deren Rente aus einem Rentenfonds stammt. Es ist klar, dass sie bereits jetzt weniger erhalten, da die Aktienmärkte so stark verloren haben. Die Gazeta Wyborcza prangert diesbezüglich die Rentenpolitik der früheren Regierungen an. "Bereits im kommenden Jahr erhalten die ersten Personen Renten, von denen ein zunächst nur kleiner Teil aus dem Fonds stammt. Ihre Rente wird um mindestens zehn Złoty [polnische Währung] geringer sein, als es noch vor einigen Monaten den Anschein hatte. Das ist zwar nicht viel, doch zählt für die Armen jeder Groschen. Und für uns alle zählt das Gefühl, dass die Renten sicher sind. ... Nun hat sich das [Renten-]Volumen auf Null verringert! Schuld daran sind die drei letzten Regierungen von der SLD [Postkommunisten], PiS [Nationalkonservative] und der PO [Liberale]: Denn bis heute gibt es kein Gesetz über sichere Fonds, in die die Gesellschaften unser Geld investieren, wenn uns bis zur Rente nicht mehr viel Zeit bleibt."

Gazeta Wyborcza - Polen | 23.04.2008

Polens Kinderbeauftragte tritt zurück

Die unter anderem wegen ihrer Haltung gegenüber Homosexuellen umstrittene polnische Kinderbeauftragte, Ewa Sowińska, tritt zurück. Sie hatte vor angeblich schwulen Teletubbies gewarnt und vorgeschlagen, Sex unter 18 Jahren zu verbieten. Die rechtsliberale Regierungspartei PO und das linke Oppositionsbündnis LiD hatten im Parlament die Amtsenthebung der ultrarechten LPR-Politikerin beantragt. Dominika Wielowieyska meint, das "Amt des Beauftragten für die Rechte des Kindes", der vom Parlament gewählt wird, solle ganz abgeschafft werden. "Seit es das Amt des Kinderbeauftragten gibt, sind Resultate nicht feststellbar... Selbst wenn die Bürgerplattform (PO) jemand wirklich Kompetentes für diesen Posten finden würde, irgendwann käme wieder eine andere Siegerpartei und würde ihren Koalitionspartner milde stimmen wollen, indem sie ihm einen warmen Sessel mit einem nicht schlechten Gehalt anbietet. Die Finanzierung dieses Büros ist rausgeschmissenes Geld."

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