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Świetlik, Wiktor
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Fußball-EM 2012 mit Polen und Deutschland?
Die Tageszeitung Polska kommentiert ein mögliches Szenario, in dem Deutschland die Fußball-Europameisterschaft 2012 mit Polen ausrichten könnte, falls die Ukraine wegen der Wirtschaftskrise als Gastgeber ausfällt. Sollte auch Polen ausfallen, könne England einspringen, plant die europäische Fußball-Vereinigung Uefa: "[Der französische Karikaturist und Schriftsteller] Roland Topor hat einmal gesagt, dass er lieber trinkt, als Sport zu treiben. Wir dürften im Jahr 2012 keine Wahl haben, ob wir trinken sollen oder nicht, wir werden es müssen: Denn was sonst können wir machen, wenn in drei Jahren der Vorsitzende des [polnischen Fußball-Verbandes] PZPN, der Sportminister und irgendein Typ der Präsidentenkanzlei die Hände falten und erklären: Es tut uns leid, die Ukrainer haben die Sache hingeschmissen, wir wünschen viel Spaß bei der Eröffnungsfeier in Wembley? ... Auf uns haben sie [Dinge, die Polen nicht ändern kann] überwältigenden Einfluss. So ist es mit der Ukraine, die im politischen Chaos und in der Wirtschaftskrise versinkt."
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Wiktor Świetliks "Nicht-Wünsche" fürs Neue Jahr
Mit einigen Gedanken zum Neuen Jahr wendet sich Wiktor Świetlik in der Tageszeitung Polska direkt an die Leser: "Ich möchte Ihnen einige politische 'Nicht-Wünsche' für das kommende Jahr aussprechen. Der Heilige Augustin hat gesagt, dass das Schlechte dort sei, wo es nichts Gutes gebe. Wenn das wahr ist, dann dürfte die Erfüllung dieser 'Nicht-Wünsche' zu einer Realisierung der Wünsche führen. So wünsche ich Ihnen also keinen Streit darüber, ... wer der Intelligenteste der Intelligenten und wer der Europäischste der Europäer ist ... ich wünsche Ihnen eine Politik im 'Retro-Stil'. Eine Politik, in der Herz und Verstand entscheiden. Eine Politik aus der Zeit, als die US-Kandidaten für das Amt des Präsidenten, des Gouverneurs oder des Sheriffs logisch auf logische Fragen der Wähler antworteten, um sie von der besten Handlungsweise zu überzeugen."
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EU-Vertrag steht in Polen auf der Kippe
Polens Präsident Lech Kaczynski (PiS) hat den Streit um den EU-Vertrag durch seine Ankündigung verschärft, nur sein eigenes Ratifizierungsgesetz zu unterzeichnen, nicht aber das der Regierung. In einer Fernsehansprache verkündete er zudem, die "in Polen geltene Moralordnung" gegen die EU-Grundrechtecharta zu verteidigen, die etwa die Homo-Ehe erlaubte. Regierungschef Donald Tusk (PO) hat nun ein Referendum über den EU-Vertrag in Aussicht gestellt. Wiktor Świetlik kommentiert: "Der große Sündenfall war, ein Referendum abzulehnen. Tusks Erklärung, dies sei sinnlos, weil sowieso niemand den Vertrag lese, kann man in zweierlei Hinsicht verstehen. Entweder behandelt er die Gesellschaft vom hohen Politiker-Ross herab oder wir haben es hier mit einem furchtbaren Durcheinander zu tun. In diesem Fall wäre ein Referendum umso wichtiger. Es würde beiden Seiten ermöglichen zu sagen, worum es in dem Vertrag geht."
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