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Willems, Philip
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Europa im Würgegriff der Griechen
Die griechische Regierung hat am Sonntag bekannt gegeben, die vom Internationalen Währungsfonds gestellten Auflagen nicht rechtzeitig zu erfüllen. Europa muss sich endlich aus dem Würgegriff der Griechen befreien, fordert das konservative Nachrichtenmagazin Elsevier: "Keiner will eine totale Eskalation der Krise. ... Aber so wie es jetzt läuft, wird es nicht gutgehen. Die Griechen werden belohnt, obwohl sie es nicht schaffen. Und immer wieder zeigen sie, dass sie das mögen. ... Dabei hilft Anpacken. Irland brauchte nach der Kreditkrise auch einen Notkredit von Europa und dem IWF. Das Land hat daraufhin knallhart eingegriffen, indem es die Staatsfinanzen und den Bankensektor sanierte. Die direkten Folgen waren schmerzlich für das Land, unter anderem eine hohe Arbeitslosigkeit. Aber inzwischen geht es Irland besser. ... Europas Politiker tun gut daran, Griechenland knallhart zum Sanieren zu zwingen - oder sie müssen den Euro als gescheitert aufgeben. Dieser endlose Würgegriff ist kein Fortschritt."
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Keinen Notfonds für Zeitungen bitte
Die niederländische Regierung will einen Notfonds für Zeitungen einrichten. Das rechts-liberale Wochenblatt Elsevier lehnt staatliche Subventionen für die Verlage ab. Schließlich bekämen andere notleidende Wirtschaftssektoren auch kein Geld: "Außerdem weicht die Regierung durch solche finanziellen Hilfen dem eigentlichen Problem aus, dass sie nämlich selbst ein System von öffentlichen Rundfunkanstalten geschaffen hat, die jährlich hunderte Millionen staatlicher Mittel zur Verfügung haben. ... Statt die Subventionen für den Rundfunk zu streichen, will der Staat also nun auch die Zeitungen subventionieren. Diese Lösung ist schief. Außerdem wird sie für neue Probleme sorgen. In vielen Rundfunk-Programmen sind Regierungsnachrichten versteckt. Es ist sehr gut möglich, dass die Regierung der Versuchung nicht widerstehen kann, auch von den Zeitungen eine Gegenleistung für ihre Investitionen zu fordern."
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