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Wolf, Naomi

American writer and intellectual. With her book The Beauty Myth she became a leading figure in a new wave of feminism in the 1990ies. In recent years she has been working for progressive and liberal politics.http://www.huffingtonpost.com/naomi-wolf, http://www.americanfreedomcampaign.org/


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Público - Spanien | 26.08.2011

Naomi Wolf über reaktionäre Feministinnen in den USA

In den USA gibt es eine bedeutende konservative Strömung des Feminismus, welche die rechtskonservativen Republikanerinnen Sarah Palin und Michele Bachmann unterstützt, stellt die Schriftstellerin Naomi Wolf fest und erläutert in der linken Tageszeitung Público warum: "Ein weiterer Grund, warum Bachmann und Palin so viele US-Bürger begeistern - und man sollte dies nicht unterbewerten - hat mit einer schweren historischen Fehlinterpretation des Feminismus zu tun. Weil der Feminismus in den 1960er und 1970er Jahren mit den Institutionen der Linken verbunden war - in England stand er der Arbeiterbewegung nahe und in den USA kam er zusammen mit der Neuen Linken auf - geht man davon aus, dass der Feminismus an sich links ist. Aber philosophisch gesehen hat der Feminismus viel mit der konservativen Bewegung gemein, vor allem die freiheitlichen Werte und in manchen Fällen sogar noch viel mehr. Die Essenz des Feminismus ist die individuelle Entscheidungsfreiheit, und diese Ideen finden bei der Tea Party viel mehr Gehör als bei den Linken. ... Viele dieser Frauen sind gesellschaftlich gesehen konservativ, verteidigen die Streitkräfte und die Religion, doch gleichzeitig sehnen sie sich ebenso sehr nach Gleichberechtigung wie jede Vegetarierin in Birkenstock-Sandalen."

Dagens Nyheter - Schweden | 11.08.2008

Liebe Welt, bitte stoppt uns!

Die US-amerikanische Intellektuelle Naomi Wolf beschreibt in der Tageszeitung Dagens Nyheter ihre Zweifel an ihrer Liebe zu ihrem Heimatland USA, und geht auf die zahlreichen Bilder und Berichte über Folter und Kriegsverbrechen ein, die ihre Landsleute nicht wahr haben wollen. In ihrem Artikel richtet sie einen Appell an die Welt: Bitte stoppt uns! "Man sorgt sich um sein Gewicht und geht einkaufen", schreibt Wolf. "Wir sind eine gesetzlose Nation geworden, eine deutliche Gefahr für internationale Gesetze und die globale Stabilität unter zivilisierten Ländern, die unsere Verbündeten waren. Wir stehen zurecht auf der kanadischen Liste brutaler Länder, die Folter anwenden. ... Zurzeit sind wir Amerikaner nicht im Stande, uns selber zu helfen. Genau wie Drogenabhängige oder psychisch Kranke, die sich weigern, sich behandeln zu lassen, sind wir davon abhängig, dass unsere Freunde eingreifen. Erinnert Euch daran, wie wir in besseren Zeiten waren, und schreitet ein, um uns selbst und die Welt vor uns zu retten. Vielleicht kann ich dann mein Land wieder lieben."

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