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Zieliński, Michał
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Polen will mehr von der ukrainischen EURO-Torte
Die Tageszeitung Polska zieht ein kritisches, aber dennoch positives Fazit nach dem Besuch des Vorsitzenden der Europäischen Fußballunion UEFA, Michel Platini, in Polen und in der Ukraine wegen der geplanten Fußball-Europameisterschaft 2012. Die UEFA hatte die beiden Gastgeberländer wegen verspäteter Baumaßnahmen scharf kritisiert. "Das ganze Drumherum um den Besuch war bloß künstliche Diplomatie. ... Zwischen den Zeilen konnte man aber fast alles herauslesen. Und das ist für uns gut. Wir überlegen nicht mehr, ob sie uns die Euro [Europmeisterschaft] wieder nehmen, sondern ob wir uns mit der Ukraine verstehen. ... Platini hat durchblicken lassen, dass die Ukraine im Vergleich zu Polen spät dran ist. Und dass eine Aufteilung [der Spielorte zwischen beiden Ländern] im Verhältnis 6:2 wahrscheinlich ist. Unsere Regierung, die Gesellschaft PL 2012 [für die Organisation in Polen zuständiges Unternehmen] und der Polnische Fußballverband sprechen zwar diplomatisch von einer Einteilung von 4:4. Doch kämpfen sie hinter den Kulissen, um sich noch mehr von der ukrainischen Torte herauszuschneiden."
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Slowakei bekommt den Euro
Das Europäische Parlament hat am Dienstag die Einführung des Euro in der Slowakei zum 1. Januar 2009 beschlossen. Wprost 24, die Online-Plattform des Nachrichtenmagazins Wprost, bewertet dies als ungerecht. "Die Slowakei präsentiert sich bei allen Messlatten von Maastricht schlechter als Polen, wird aber gelobt, während Polen gerügt wird. Außerdem beträgt die Inflationsrate in der Slowakei 6,2 Prozent (in Polen 3,9), was die zulässige Grenze um fast das Doppelte überschreitet. Aber trotzdem und trotz der Proteste einiger deutscher Europaabgeordneter, die einfach nicht begreifen konnten, auf welche Art und Weise 6,2 weniger als 3,2 ist, wird die Slowakei im Euroland mit Pauken und Trompeten begrüßt. Dies aus einem einfachen Grund: Die Slowakei wird für den Willen belohnt, sich der Euro-Zone anzuschließen (und dieser Wille ist ja wichtig, insbesondere nach dem Vertragsreferendum in Irland), und Polen wird für einige dumme Aussagen unserer Politiker über die gemeinsame Währung bestraft."
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