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Ziener, Markus
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Europäische Vormacht trotzdem vorbei
Trotz der Wahl der Europäerin Christine Lagarde zur IWF-Chefin müssen die Europäer sich von ihrer Vormachtstellung im IWF verabschieden, meint das wirtschaftsliberale Handelsblatt: "Denn mehr als jeder andere IWF-Chef wird sie die veränderten Gewichte in der globalen Volkswirtschaft repräsentieren müssen. Schließlich sind es die Schwellenländer, die seit Jahren für das Wachstum sorgen, während die meisten Industriestaaten das Konjunkturtief nicht abschütteln können. Lagarde kann daher nicht als die Stimme Europas im Fonds agieren, sondern nur als die der ökonomischen Vernunft - unabhängig davon, wo sich die Krisen gerade abspielen. Ihr Umgang mit den Erschütterungen der Euro-Zone wird deshalb genau analysiert werden. Weil sie dies weiß, ist eine Vorzugsbehandlung Europas von ihr am wenigsten zu erwarten."
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Terrorgefahr spielt Obama in die Hände
Die vereitelten Paketbombenanschläge geben US-Präsident Barack Obama die Chance, sich kurz vor den Kongresswahlen als souveräner Oberbefehlshaber zu präsentieren, meint das wirtschaftsliberale Handelsblatt: "Die Tea-Party-Fundamentalisten träumen von einem Amerika, das sich vor allem um sich selbst kümmert und sich aus internationalen Belangen heraushält. ... Im Grunde setzen sie auf Isolation statt Globalisierung - in der Hoffnung, damit die Probleme des Landes begrenzen und einfacher lösen zu können. Obama - und im Kern auch das derzeit verängstigte republikanische Establishment - stehen dagegen für ein Amerika, das sich den globalen Herausforderungen stellt, das Verantwortung übernimmt und im Zweifel auch bereit ist, dafür einen hohen Preis zu zahlen. ... Wer der These zustimmt, dass die USA eine globale Verantwortung besitzen, der darf mit Obama daher zufrieden sein. Denn sowenig es dem Präsidenten in der Wirtschaftsmisere gelingt, authentisch Mitgefühl zu demonstrieren, so souverän und überlegt tritt er in globalen Krisen auf."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Innenpolitik, » USA, » Naher und Mittlerer Osten
Kraft für Neues
Das Handelsblatt zeigt Respekt vor der Wahlentscheidung der Vereinigten Staaten. "Es ist eine Fähigkeit, um die die Welt das Land beneidet: Es kann sich immer wieder selbst erneuern. ... Wo andere Völker angesichts von Krisen und Kriegen auf die sichere Karte setzen, wo sie das Risiko scheuen, unternimmt Amerika das Gegenteil. Es baut auf einen Mann, der Hoffnung und Wandel verkörpert – mit allen Chancen und auch Unsicherheiten, die dies birgt. Es wählt nicht nur zum ersten Mal einen Afro-Amerikaner zum Präsidenten. Die Bürger der USA entscheiden sich für [einen] klaren Schnitt, für den Neuanfang."
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