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Zikou, Zeza

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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Kathimerini - Griechenland | 13.03.2012

Besseres Rating hilft Griechen nicht

Wenige Tage nach dem griechischen Schuldenschnitt hat Fitch als erste Rating-Agentur die Kreditwürdigkeit Griechenlands heraufgestuft. Fitch bewertete die neuen Staatsanleihen des Landes am Dienstag mit der Note B- und einem stabilen Ausblick. Die konservative Tageszeitung Kathimerini bleibt dennoch pessimistisch: "Die [griechische] Titanic setzt ihren Kurs fort mit all der Verzweiflung und dem Elend, das die Gesellschaft belastet, die mit harten Sparmaßnahmen konfrontiert ist, was die Gehälter, Steuern, Versicherung, Renten angeht. … Obwohl die Erkenntnis vorherrscht, dass die griechische Situation trotz größter Anstrengungen und Opfer wegen des neuen Sparpakets unerträglich ist, bürden uns die Kreditgeber auch weiter harte Sparmaßnahmen auf."

Epikaira - Griechenland | 05.01.2012

Papademos terrorisiert Griechen

Griechenlands Premier Lucas Papademos hat am Donnerstag vor einer "unkontrollierten Staatspleite" seines Landes gewarnt und die Griechen aufgefordert, Lohnkürzungen zu akzeptieren, um ein neues Hilfspaket von EU und IWF im Umfang von 130 Milliarden Euro nicht zu gefährden. Zuvor hatte der Regierungssprecher Pantelis Kapsis öffentlich über einen Euro-Austritt Griechenlands spekuliert. Das linksliberale Magazin Epikaira kritisiert den Druck, der auf die Bevölkerung ausgeübt wird: "Die Verwalter der Hilfspakete und ihre internationalen Helfer tun alles, damit die Bevölkerung die unglaublichen Forderungen akzeptiert. … Sie üben Druck aus, sie drohen, sie terrorisieren, sie erpressen, damit das Land nur ja in der Euro-Zone bleibt. ... Wir erleben eine Katastrophe mit immer weitreichenderen Folgen, die sich zu einer Lawine oder einem Tsunami auswachsen. … Das Erschütterndste aber ist die Unwissenheit und die Unsicherheit über den nächsten Tag. Schon viele wichtige politische Denker haben gesagt, dass Gefühle großer Ungerechtigkeit zur sozialen Explosion führen können."

Kathimerini - Griechenland | 18.09.2011

Griechenland droht Bürgerkrieg

Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos hat beim EU-Finanzministertreffen in Polen die Entschlossenheit seiner Regierung beteuert, zusätzliche Sparmaßnahmen durchzuführen. Aber dann wird sich die griechische Gesellschaft in Chaos und Gewalt auflösen, fürchtet die konservative Tageszeitung Kathimerini: "Die Euro-Zone ist keine Reality-Show, in der die Mitglieder ihr schwächstes Glied vertreiben können, indem sie es in ein wirtschaftliches Armageddon stürzen. Falls unsere kranke Wirtschaft gezwungen wird, noch weitere Maßnahmen umzusetzen, dann kommt es sicherlich zu einer sozialen Explosion. ... Das griechische Volk unternimmt sehr große Anstrengungen und erbringt viele Opfer, im Gegensatz zur Regierung, die in einem Ozean von Lügen schwimmt. ... Die Gefahr ist groß, dass die EU und der Internationale Währungsfonds dieser Pseudo-Regierung ihre Unterstützung entziehen, und dann wird unvermeidlich Chaos losbrechen. ... Bereits jetzt schwindet die politische und soziale Stabilität. Bei der nächsten Demonstration wird ein Gummigeschoss genügen, um einen wahren Bürgerkrieg auszulösen."

Kathimerini - Griechenland | 30.06.2011

Merkels Härte offenbart Egoismus

Die Zustimmung des griechischen Parlaments zum Sparpaket hat nach Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel die Stabilisierung des Euro ein "ganzes Stück vorangebracht". Die konservative Tageszeitung Kathimerini kritisiert die Haltung Merkels: "Ist doch egal, dass gestern das Zentrums Athens verbrannt wurde und die Wunden der griechischen Gesellschaft wegen der Sparmaßnahmen noch stärker bluten werden - die Begeisterung von Frau Merkel bleibt ungetrübt. ... Merkel war nie (und wird nie) bereit sein, Griechenland die nötige Unterstützung zu geben, damit diese grausame Finanzkrise bewältigt werden kann. Die 'eiserne Lady' ist bereit, langfristig die Interessen des europäischen Gebildes für ihre kleinlichen Partei-Interessen zu opfern. ... Solidarität liegt ihr fern, wie ihre Reaktionen auf die griechische Krise gezeigt haben. Sie nutzt die Entwicklungen so, dass diese am Ende ihre eigenen Ziele bedienen."

Kathimerini - Griechenland | 24.06.2011

Griechischer Oppositionsführer unschuldig

Angela Merkel und weitere europäische Regierungschefs haben am Donnerstag den konservativen Oppositionsführer in Griechenland Antonis Samaras kritisiert, weil dessen Partei Nea Dimokratia weitere Sparpakete ablehnt. Es ist aber nicht Samaras Schuld, wenn die Eurozone zusammenbricht, meint die konservative Tageszeitung Kathimerini: "Die Eurozone ist eine Hölle aus Haushaltsdefiziten und Schulden. Und das Schicksal Griechenlands ist eine klare Warnung an die anderen Länder. Das wissen alle. Aber Berlin und Brüssel möchten nicht zugeben, dass die Finanzhilfen falsch waren. Sie wollen lieber, dass das griechische Volk leidet und Samaras Forderung, die Finanzhilfen neu zu verhandeln, deshalb nicht akzeptieren. Klar, die Krise ist da und es ist eine schwere Krise. Aber Europa hat diesen Kampf noch nicht verloren und will auch keinen Selbstmord begehen. Hinter dem Euro und den Schulden der Eurozone verbergen sich 17 Staaten, deren Führungen sich vor allem durch Uneinigkeit, Ambivalenz und Unsicherheit auszeichnen. Es ist also lächerlich, dass sie nur gegen Antonis Samaras sticheln."

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