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Zord, Gábor László


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Magyar Nemzet - Ungarn | 04.11.2008

USA vor Veränderungen

Die konservative Tageszeitung Magyar Nemzet sieht die USA vor erheblichen Veränderungen. "Der Platz der USA auf der weltpolitischen Bühne wird sich grundlegend verändern. Die Prozesse, die hierzu geführt haben, sind nicht allesamt auf die Vereinigten Staaten zurückzuführen. ... Andere Mächte und Zentren sind einerseits aufgestiegen [China] und andererseits wieder auf die Beine gekommen [Russland]. ... Sowohl Barack Obama als auch John McCain stehen für eine gemäßigte politische Linie. Keiner der beiden steht jener Elite nahe, die für die destruktive US-Politik der vergangenen Jahre verantwortlich ist. ... Aufgrund seines Alters und seiner Dynamik scheint der schwarze Senator für das US-Präsidentenamt geeigneter zu sein. Barack Obama hat nicht einmal des Wahlkampfes zuliebe seine Bereitschaft verschleiert, mit jenen Staaten in einen Dialog treten zu wollen, die von George W. Bush als 'Achse des Bösen' stigmatisiert worden waren. Wenn Obama die USA wirklich in eine neue Richtung führen will, wird er die meisten Kämpfe wohl im eigenen Land auszutragen haben."

Magyar Nemzet - Ungarn | 18.08.2008

Neue europäische Sicherheitspolitik

Vor dem Hintergrund des Konflikts im Kaukasus sieht die konservative Tageszeitung Magyar Nemzet die Notwendigkeit einer "Neubewertung" der europäischen Sicherheitspolitik: "Der Bewegungsspielraum der Europäischen Union wird am besten dadurch illustriert, dass sich die Rolle des ambitionierten französischen Präsidenten, der die EU-Ratspräsidentschaft inne hat, derzeit bloß auf Kurierdienste beschränkt. ... Es muss endlich mit den Illusionen aufgeräumt werden, die sich nach dem Ende des Kalten Krieges in den Köpfen der westlichen Entscheidungsträger verfestigt und sich in einer allzu optimistischen und verfehlten Sicherheitspolitik manifestiert haben. Und was am wichtigsten ist: Auch Europa muss mit diesen Illusionen aufräumen. ... Die Länder Ostmitteleuropas dürfen ihre historischen Erfahrungen nicht über Bord werfen; es wäre falsch, dies von ihnen zu erwarten: Wenn die Russen 'paranoide Vorstellungen' haben, warum sollen nicht auch sie welche haben? ... Die entscheidende Frage für die ostmitteleuropäischen Länder ist heute, ob die EU innerhalb absehbarer Zeit eine einheitliche und effektive Sicherheitspolitik verwirklichen kann, die ihnen Schutz gegen eine wachsende russische Einflussnahme bietet."

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