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Zychowicz, Piotr
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Papst triumphiert über seine Gegner
Mehrere Tausend Spanier haben am Mittwoch in Madrid gegen den Besuch von Papst Benedikt XVI. anlässlich des Weltjugendtags protestiert. Doch die Kirche geht aus dem Kampf mit ihren Gegnern als Sieger hervor, freut sich die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "An jeder Ecke kann man hören, dass die Kirche rückwärtsgewandt, reaktionär und rückständig sei. Und dass sie mit ihren lächerlichen Geboten und Verboten nicht in die heutige Zeit passt. Dass sie der Gipfel an Peinlichkeit sei, mit dem der moderne weltoffenen Mensch sich nicht abgeben sollte. Die jungen Menschen werden mit dieser Propaganda nicht zufällig intensiv bombardiert. Denn dem, der die Herzen der jungen Generation erobert, gehört die Zukunft. Es sieht aber ganz danach aus, dass die Jugend ihre eigenen Sachen macht und sich nicht so leicht manipulieren lässt. Der 26. Weltjugendtag, der gerade in Madrid begonnen hat, ist ein großer Triumph der Kirche und eine Niederlage ihrer Gegner. Aus der ganzen Welt sind anderthalb Millionen junger Menschen nach Spanien gereist."
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Die Perspektive des Feindes einnehmen
In Polen ist ein Buch über die Flucht der Ostpreußen am Ende des Zweiten Weltkriegs erschienen, in polnischer Übersetzung. Eine lohnenswerte Lektüre, findet die sonst deutschkritische, konservative Tageszeitung Rzeczpospolita: "Obwohl schon ein halbes Jahrhundert vergangen ist, seitdem Die Große Flucht niedergeschrieben worden ist, und obwohl es seitdem schon hunderte von Monografien zum Thema 'Niedergang des Dritten Reichs' gegeben hat, hat das in Polen neu erschienene Buch von Jürgen Thorwald nichts an Aktualität verloren. In einem breiten Panorama, das lebhaft als Reportage geschrieben ist, stellt er die Kriegswirren an der Ostfront ab dem Zeitpunkt dar, als die Rote Armee die Grenzen des Reichs überschritten hat. ... Vielen Polen könnte es schwer fallen Die Große Flucht zu lesen, weil sie überwiegend die Leiden der Deutschen zeigt. Manchmal lohnt es sich aber, die Ereignisse aus einer anderen Perspektive zu betrachten - auch wenn es die des Feindes ist."
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