Bereichsmenü: Home
Home / Autorenindex
Ablonczy, Balázs
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Jobbik ist Partei der Frustrierten
Die rechtsradikale Partei Jobbik wird bei den ungarischen Wahlen im April voraussichtlich den Sprung ins Parlament schaffen. Sie ist die politische Kraft der Enttäuschten und Verdrossenen, meint der Publizist und Historiker Balázs Ablonczy im Meinungsportal Komment.hu: "Laut den jüngsten Erhebungen gibt es ein Wählersegment in Ungarn, das nicht zuletzt wegen des vermeintlichen Zerfalls der öffentlichen Verwaltung und Ordnung sowie der täglichen existenziellen Sorgen ihr Heil in einer rechtsradikalen Partei sucht, die sich einen starken Staat und Zigeunerfeindlichkeit auf ihre Fahnen geschrieben hat. ... Diese Wähler sind von der Politik und der politischen Elite enttäuscht. Vielleicht, weil sie zu viel erwartet haben. Ihr ist der paramilitärische Arm von Jobbik, die Ungarische Garde, sympathisch, weil sie in dieser einen Schutz sehen. ... Weder die polnische Partei Recht und Gerechtigkeit noch die Slowakische Nationalpartei unter Ján Slota noch die österreichische FPÖ legen jene hasserfüllte Zigeunerfeindlichkeit und jenen mit der Holocaustleugnung gepaarten Antisemitismus an den Tag, wie die offiziellen und halboffiziellen Foren von Jobbik."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Minderheiten, » Ungarn
Ungarische Minderheitenpolitik
"Die Kenntnisse der ungarischen Öffentlichkeit über ihre Minderheiten außerhalb der Landesgrenzen sind ziemlich lückenhaft", behaupten der Historiker Balázs Ablonczy und der Verfassungsrechtler Botond Bitskey. Das führe dazu, dass dieses Thema von Phrasen, romantischen Vorstellungen, vor allem aber von innenpolitischen Aspekten beherrscht werde. Die Autoren fordern eine neue Nationalpolitik ohne Hintergedanken: "Es ist offensichtlich, dass die ungarische Minderheit in Slowenien ganz andere Ansprüche und Probleme hat als die in der Ukraine. Dementsprechend sind auch ihre Erwartungen an Ungarn unterschiedlich, und dabei geht es nicht zwingend nur ums Geld. Vielmehr aber um Gesten, Mitgefühl, Wohlwollen von offizieller Seite, durchdachte Pläne, besonnene Politik."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Minderheiten, » Ungarn