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Abrosimow, Swetoslaw
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Swetoslaw Abrosimow über die wachsende Ablehnung des Kapitalismus
Der Hass auf die kapitalistische Wirtschaftsordnung hat sich infolge der Krise verstärkt, schreibt Swetoslaw Abrosimow in der Tageszeitung Sega. Der Kolumnist zieht einen Vergleich mit der großen Depression im Jahr 1929: "Wie damals werden die Staaten nun heftig erschüttert durch die schon zwei Jahre dauernde Wirtschaftskrise, die wieder von den USA ausgegangen ist ... . Ganze Wirtschaftssysteme sind bereits darüber gestürzt - in Island, Irland, Lettland und Griechenland. Die anderen Länder kämpfen verzweifelt gegen die Krisenfolgen. Das hat die Stimmung gegen den Kapitalismus verschärft ... , und in vielen Fällen ist sie in direkten Hass umgeschlagen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Meinungsumfragen Ergebnisse erbringen, die vor ein paar Jahren als schockierend galten: Umfragen in Deutschland zeigen, dass 80 Prozent der ehemaligen Ostdeutschen und 72 Prozent der ehemaligen Westdeutschen bereit sind, in einem sozialistischen Staat zu leben wie etwa in der früheren DDR. ... Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall findet auch bei den Leuten der ehemaligen sozialistischen Länder ein Umdenken hinsichtlich der Akzeptanz des Kapitalismus statt, den sie in den 1990er Jahren umarmt haben."
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Hacker erhöhen Umsatz
Früher wurden Hacker wie Verbrecher verfolgt, doch seit kurzem bemühen sich Computerfirmen um sie, beobachtet die Tageszeitung Sega: "Der Krieg zwischen Hackern und dem Rest der Welt gehört mittlerweile schon zum Alltag. Am Anfang waren sie harmlose Rebellen. Viele von ihnen setzen jedoch inzwischen ihre Fähigkeiten dazu ein, um Unternehmen und Banken Geld abzuzocken. In jüngster Zeit ist allerdings eine neue Tendenz zu beobachten: Viele Firmen haben sich entschieden, die Dienstleistungen der 'Garagengenies' in Anspruch zu nehmen, anstatt sie hinter Gitter zu schicken. ... In einigen Ländern wie etwa China gibt es sogar hunderte Hackerschulen, die nicht nur legal arbeiten, sondern sich in eine richtige Industrie verwandelt haben."
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Neuer linker Terrorismus in Griechenland
Die Tageszeitung Sega fürchtet, dass sich in Griechenland wieder der linke Terrorismus breit macht. Die Gruppierung "Der revolutionäre Kampf", die sich zu den Anschlägen im Dezember bekannt hat, erscheine als Nachfolgeorganisation der Terrorgruppe "17. November": "Nur innerhalb weniger Wochen hat eine neue Organisation, 'Der revolutionäre Kampf', blutige Anschläge auf staatliche Institutionen und Sicherheitsdienste verübt. Bis jetzt ist wenig über den 'Revolutionären Kampf' bekannt. Es sollen radikale Jugendliche dahinter stecken, die vom historischen Kern des '17. November' nach strikten Kriterien ausgewählt und mobilisiert wurden. ... Diese neue Terroristen zeichnen sich durch Professionalität und Aggressivität aus und pflegen offensichtlich gute Kontakte zu ähnlichen Organisationen auch außerhalb Griechenlands, was nur bedeuten kann, dass jetzt Schauattentate mit unschuldigen Opfern zu erwarten sind."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Bulgarien
Eta ist noch nicht besiegt
Nach der Festnahme des militärischen Anführers der baskischen Untergrundorganisation Eta, Mikel Garikoïtz Aspiazu Rubina in Frankreich haben spanische und französische Politiker bereits den historischen Sieg über die Eta verkündet. Es ist zu früh zum Jubeln, findet die Tageszeitung Sega. "Wenn die Eta in den letzten 40 Jahren etwas zu beweisen vermochte, dann war es die Fähigkeit, zerstörte Strukturen rasch wiederherzustellen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie erneut zuschlägt. Denn die Anhänger einer gemäßigter Lösung der Baskenfrage haben die Kontrolle über die Kampfeinheiten der Eta verloren. Es ist schon lange ein Kampf um Dominanz zwischen dem militärischen und dem politischen Flügel der Eta. Anstelle der alten Garde gibt es bestimmt neue kampflustige Gesichter. ... [Und] der politische Flügel der Gruppe, die verbotene [baskische] Partei Batasuna, kann auch nicht zur Aufnahme eines friedenstiftenden Prozesses beitragen."
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