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Ahlin, Per


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Dagens Nyheter - Schweden | 07.01.2009

Herausforderung für Europa in Gaza

Bei der heutigen Tagung des UN-Sicherheitsrates zum Gaza-Konflikt falle der EU aufgrund des Vakuum-Machtzustands in den USA eine wichtige Rolle zu, meint die Tageszeitung Dagens Nyheter. "Im Grunde ist das natürlich positiv. Lange war die Rede davon, dass die EU und die USA gemeinsam etwas zu Stande bringen könnten - die Europäer vor allem mittels ihrer Kontakte zu den Palästinensern und die Amerikaner durch ihren Kontakt zu Israel. Wie so oft, wenn die EU auf internationaler Bühne agieren soll, besteht das Problem jedoch darin, dass Einigkeit nötig ist, wenn die europäische Stimme erhört und ernst genommen werden soll. Der Normalzustand ist eine Zersplitterung [der Meinungen]. In Bezug auf Nahost stehen zum Beispiel einige Mitgliedsstaaten Israel offen kritisch gegenüber, andere tun sich in außenpolitischen Fragen am liebsten mit Washington zusammen. ... Und um ehrlich zu sein: Die EU steht mit ihren Schwierigkeiten nicht alleine da. Bei den übrigen Akteuren ist es mit der Einigkeit ebenfalls nicht so weit her."

Dagens Nyheter - Schweden | 08.08.2008

Geschärfte Blicke

Der Leitartikelautor Per Ahlin betont in der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter, die Vergabe der Olympischen Spiele an Peking habe dazu geführt, die weltweite Aufmerksamkeit für die Situation in China zu schärfen. "Ich denke, was im vergangenen Jahr gesagt und getan wurde, kann bleibende Wirkung haben. Ein wohl bekanntes Beispiel ist, wie Peking, angesichts der Gefahr, ein umfangreicher Boykott könnte das Fest zunichte machen, seinen Widerstand gegen ein internationales Engagement in Darfur abschwächte. Noch wichtiger sind meiner Meinung nach alle Blicke, die sich gen China gerichtet haben - Blicke, die ansonsten in andere Richtungen gegangen wären. Deshalb ist es nicht mehr möglich, vom chinesischen Wirtschaftswunder zu reden, ohne gleichzeitig über Menschenrechte und Umweltzerstörung zu sprechen. Die Rückseite der Medaille ist für alle stärker sichtbar geworden, als dies früher der Fall war. Das ist das Verdienst der Olympischen Spiele, und damit hatten die chinesischen Machthaber wohl nicht gerechnet, als sie jubelnd den Bescheid von der Vergabe der Spiele nach Peking entgegen nahmen."

Dagens Nyheter - Schweden | 15.09.2006

Schweden wählt

Kolumnist Per Ahlin stellt verwundert fest, dass dem schwedischen Wahlkampf die internationale Dimension fast völlig gefehlt hat. Als Beispiel nennt er den Einsatz in Afghanistan, an dem auch schwedische Truppen beteiligt sind. Während die schwedischen Politiker Arbeitslosenzahlen und Schulpolitik diskutierten, sei die Zukunft der Nato-Mission derzeit unklar. Die USA forderten eine Erhöhung des Truppenkontingentes, doch die Nato-Partner seien zurückhaltend oder verfügten nicht über die nötigen Ressourcen. "Doch damit ist auch die Frage nach der Zukunft der Nato, ja der gesamten Weltordnung verbunden. Dieser Konflikt könnte den Todesstoß für eine auf internationaler Kooperation basierenden Weltordnung bedeuten."

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