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Allam, Magdi
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Magdi Allam über die Irrungen des Multikulturalismus
Der Journalist Magdi Allam kommentiert die Äußerungen des Erzbischofs von Canterbury, Rowan Williams, der die Einführung von Teilen der Scharia in Großbritannien als "unvermeidlich" bezeichnet hatte. "So etwas ist eine fehlgeleitete Konsequenz der Multikulti-Ideologie... Diese Äußerungen zeigen, dass ein heimtückischer Prozess der Islamisierung der Gesellschaft im Gange ist... Wenn man versucht, 'politisch korrekt' zu sein und den Muslimen ihre eigenen Gerichte gestattet, dann leistet man einer Vermischung der Rechtssysteme Vorschub, die das Land destabilisiert und sogar die Verfassungsordnung bedroht. Es ist eine wahre Tragödie, dass wir in unserer eigenen Auffassung von Freiheit und Demokratie so sehr gefangen sind, dass wir alles relativieren. Wir akzeptieren Bräuche, die unseren widersprechen, und unterwerfen uns fremden Ideologien und Glaubensrichtungen."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Religion, » Minderheiten, » Großbritannien
Empörung über Idomeneo-Absetzung in Berlin
Kommentator Magdi Allam stellt den Berliner Fall in den Kontext der umstrittenen Papst-Rede. Er kritisiert den Jesuiten und Islamexperten Thomas Michel, der dem Vatikanischen Konzil für interreligiösen Dialog vorsitzt. Michel hatte die Äußerungen des Papstes verurteilt und die Meinung vertreten, die Christen müssten sich bei den Muslimen entschuldigen. "Pater Michel ist ein Paradebeispiel für 'islamische Korrektheit' innerhalb der Kirche. Diese neue Lebensphilosophie treibt den Westen aus Angst vor islamistischen Reaktionen zur Selbstzensur seiner Redefreiheit. Das zeigt auch die Opern-Affäre in Berlin. Sie tun dasselbe wie Genf in Bezug auf Voltaires 'Mohammed', [das Theaterstück wurde 1993 auf Bitten der muslimischen Gemeinschaft abgesetzt] und wie die Zensur in London, die das Stück 'Tamerlan' von Christopher Marlowe verbot."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Musik, » Bühne, » Deutschland
Israelfeindlicher Aufruf der islamischen Verbände Italiens
Magdi Allam kommentiert einen Text der Vereinigung islamischer Organisationen und Gemeinschaften in Italien (UCOII), der am 19. August in mehreren italienischen Tageszeitungen erschienen ist und in dem die Politik Israels mit der der Nationalsozialisten verglichen wird. "Wenn eine linke oder rechte Extremistengruppe eine Seite in einer Tageszeitung gekauft hätte, um solch einen hirnrissigen Aufruf zu veröffentlichen, wäre ihr das verweigert worden. Da es sich um eine von den italienischen Behörden anerkannte Organisation handelt, ist dies nicht der Fall... Egal, was die Organisation predigt, ... wir müssen uns bewusst machen, dass es in Italien heute möglich ist, die Massen dazu aufzurufen, Israel zu vernichten, und dass die nationale Presse umsonst oder gegen Bezahlung dafür sorgt, Botschaften unters Volk zu bringen, die das Existenzrecht Israels in Frage stellen. Und all das wird auch noch als Ausdruck der Meinungsfreiheit betrachtet, auch wenn es Ausdruck der Ideologie des Terrors ist, dessen Zeugen und Opfer wir alle sind."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Medienpolitik, » Italien
Provokation im Karikaturenstreit
Nach dem Rücktritt des Reformministers Roberto Calderoli, dem vorgeworfen wird, Hass geschürt und die gewaltsamen Proteste provoziert zu haben, die in Libyen elf Menschenleben forderten, haben politische Verantwortliche aller Parteien Berlusconis Entschuldigung bei Staatschef Gaddafi gutgeheißen. Nach Ansicht des Journalisten Magdi Allam könnte diese Krise Konsequenzen für Italiens Souveränität haben. "Wieder einmal brilliert Italien mit einem Affront, allerdings nicht gegen den Islam, sondern gegen die eigene Glaubwürdigkeit als souveräner Staat und gegen unsere Würde als freie Bürger. Regierung und Opposition haben einen Fehler begangen, als sie vor Gaddafi knieten, der, nachdem er den Befehl gegeben hatte, auf die Menge zu schießen, einen Trauertag ausgerufen und die elf Toten zu Märtyrern erhoben hat. Die Mohammed-Karikaturen und die Provokation eines verantwortungslosen italienischen Ministers sind für Gaddafi nur Werkzeuge einer endlosen, absichtlichen und auf Erpressung beruhenden Strategie."
» weiterführende Informationen (externer Link, italienisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Italien