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Almond, Mark


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Guardian - Großbritannien | 20.09.2006

Die Krise in Ungarn

Der Historiker Mark Almond stellt die Ereignisse in Ungarn in den historischen Kontext. "Man erinnere sich an die Rhetorik der Anti-Kommunisten von 1989: 'Keine Lügen mehr'. Tja, heute sind sie mit Macht zurück... Gefangen in einem makro-ökonomischen Rahmen, der von Washington und Brüssel vorgegeben ist - IWF-Auflagen und Euro-Konvergenzkritierien müssen erfüllt werden - bieten die neuen europäischen Politiker ihren Wählern keine echten Alternativen... Der ungarische Aufstand von 1956 war das Symptom eines generellen Unbehagens im ganzen 'sozialistischen Sechstel der Welt'. Die heutigen Ereignisse in Budapest zeugen von einer Krise des dogmatischen Modells des 'freien Marktes'. Denn trotz aller Reden von Demokratie und freiem Unternehmertum sehen die Wähler in der Realität keine echten Alternativen."

The Guardian - Großbritannien | 21.03.2006

Weißrussland nach den Wahlen

"Indem Lukaschenko Weißrussland vor dem Wüten von Überzeugungstätern des freien Marktes bewahrt hat und dem Gros der Weißrussen Wirtschaftswachstum und Wohlstand gebracht hat, hat er viel effektiver für die Anfänge einer pluralistischen Gesellschaft gesorgt, als wenn er das Staatsvermögen ein paar Freunden westlicher Berater anvertraut hätte", schreibt der britische Historiker Mark Almond aus Minsk. "Weißrussland ist wahrlich nicht perfekt, aber es ist ein Land, in dem die Masse der kleinen Leute ihr Leben leben kann und es sogar ein wenig verbessern kann. Deshalb ruft Lukaschenko bei den Thinktanks und bei den Außenministerien des Westens Angst und Ablehnung hervor. Er hat die Weißrussen vor Massenarbeitslosigkeit bewahrt und so ein furchterregendes Beispiel gesetzt. Was, wenn die Nachbarn versuchen, es ebenso zu machen?"

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