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Annan, Kofi
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Kofi Annan fordert ein gerechtes Klima-Abkommen
Der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, erklärt in der liberalen Tageszeitung La Vanguardia, warum nur ein gerechtes Klima-Abkommen Aussicht auf Erfolg hat: "Ein Abkommen, das bei Lippenbekenntnissen bleibt und nicht wirklich die Bedürfnisse der ärmsten und bezogen auf den Klimawandel verwundbarsten Länder berücksichtigt, wird einfach nicht funktionieren. Das Klima kann nicht auf dem einen Kontinent repariert werden und in einem anderen nicht. Der Klimawandel hält sich nicht an nationale Grenzen. Wir segeln alle in demselben Boot, ein Leck auf einer Seite lässt uns alle untergehen. Damit ein Abkommen funktioniert, muss die Klima-Gerechtigkeit seinen Kern bilden. Ein ungerechtes Abkommen wird scheitern. Industrieländer wie die USA müssen offensichtlich bei der Reduzierung der Treibhausgase voranschreiten und anderen Ländern dabei helfen, ihren Teil dazu beizutragen. Aber Entwicklungsländer wie Indien oder China tragen ebenfalls eine wachsende Verantwortung auf diesem Weg, während ihre Volkswirtschaften wachsen."
» weiterführende Informationen (externer Link, spanisch)
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Null Toleranz für Simbabwe
Zur politischen Krise in Simbabwe schreibt Kofi Annan in der Tageszeitung Financial Times: "Es ist grob ungerecht, ein einziges Land zum Lackmus-Test für einen ganzen Kontinent zu machen. Aber es gibt keinen Zweifel, dass das, was wir in Simbabwe erleben, das Ansehen ganz Afrikas ... befleckt. ... Wir müssen alles unternehmen, was in unserer Macht steht, damit die Wahlen frei und fair ablaufen. Wir müssen darauf bestehen, dass so viele Wahlbeobachter wie möglich entsandt werden, dass sie sich frei bewegen können, dass Gewalt und Einschüchterung in keinster Weise toleriert werden. ... Wenn die Regierung, die viele als den Urheber der Gewalt ansehen, keine gerechte Wahl garantieren kann, muss Afrika sie zur Rechenschaft ziehen. Der Gewinner einer unfairen Wahl soll sich keine Illusionen machen: Er wird weder die Legitimität zum Regieren haben, noch die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
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