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Ansermoz, Claude


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


24 heures - Schweiz | 18.08.2007

Ist der Stierkampf noch zeitgemäß?

Claude Ansermoz übt heftige Kritik an den Stierkampfgegnern. "Fast alles ist erlaubt, wenn es darum geht, die Initiatoren dieser 'unausstehlichen' Arena-Spiele anzuprangern. Stierkampfgegner vergleichen auf ihren Internet-Seiten mit Hilfe von Fotos und Kommentaren Matadore mit al-Qaida-Terroristen, die ihre Geiseln erst foltern und dann enthaupten... Man hat das Recht, die Corrida zu hassen und einige Entartungen zu kritisieren. Es ist legitim, wissenschaftlich die Interessen abzuwägen zwischen dem Leid des Tieres und der Aufrechterhaltung einer Volkskultur, die Millionen Anhänger und Neugierige anzieht. Doch die Diskussion über das mögliche Ende dieser althergebrachten Tradition hat mehr verdient als die Entgleisungen einiger Erleuchteter."

24 heures - Schweiz | 20.07.2007

Haft für Minderjährige?

"Die Jugendgewalt nimmt in fast allen europäischen Ländern zu", stellt Claude Ansermoz fest und fragt, was man dagegen tun kann. "Fast 3300 britische Minderjährige sind derzeit in Haft. Vier fünftel werden nach der Entlassung rückfällig. Das sind die höchsten Zahlen in Europa. Die Franzosen hat das allerdings nicht davon abgehalten, vor einem Monat Jugendgefängnisse ab 13 Jahren einzuführen. Man kennt die Folgen, aber kümmert man sich ausreichend um die Ursachen? Das Europaparlament hat gerade vorgeschlagen, eine europaweite Strategie zu entwickeln, die Prävention, juristische und nicht-juristische Maßnahmen sowie soziale Wiedereingliederung umfasst. Wenn man Minderjährige einsperrt, ohne ihre individuelle Biografie im Blick zu haben – das sagen Richter, Erzieher, Forscher und Vollzugsbeamte gleichermaßen -, dann bringt das nichts."

24 heures - Schweiz | 02.05.2007

Fernsehduell zwischen Sarkozy und Royal

An diesem Mittwochabend werden die beiden konkurrierenden Kandidaten für das französische Präsidentenamt, Nicolas Sarkozy und Ségolène Royal, in einem TV-Duell miteinander streiten. Claude Ansermoz betont die Bedeutung dieser traditionellen Gegenüberstellung: "Die Grenzen zwischen Rechts und Links waren noch nie so verschwommen. Der Führer der UMP, Sarkozy, zitiert Jaurès und Martin Luther King, während die sozialistische Kandidatin dermaßen nach rechts schielt, dass sie sich sogar zwischen den beiden Wahlgängen mit dem ausgeschiedenen Kandidaten der rechten Mitte, François Bayrou, unterhielt... 33 Jahre nach der ersten Debatte ist Politik für die Franzosen wieder spannend. 2002 bekamen sie kein Fernsehduell, weil Chirac sich weigerte, mit Le Pen zu diskutieren. Es werden doppelt so viele Zuschauer erwartet wie bei dem Duell von Chirac und Jospin im Jahr 1995. Man erhofft sich von Sarkozy und Royal den einen kleinen trennenden Satz oder die große und unglaubwürdige Annäherung."

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