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Applebaum, Anne

Washington Post and Slate, USA


In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


To Vima Online - Griechenland | 10.06.2009

Europawahlen: Keine Revolution bei den Europawahlen

Die US-amerikanische Journalistin Anne Applebaum kommentiert das Ergebnis der Europawahlen: "Wir sind müde geworden, auf die angekündigte 'gewaltige Auseinandersetzung' Europas mit der Rechten und dem Kapitalismus zu warten. Nichts davon scheint zu geschehen. Wir hören keinen, der eine marxistische Revolution fordert. Und keiner spricht von einer Verstaatlichung der Industrie. Während des gesamten Wahlkampfs für die Europawahlen war keine Stimme zu hören, die dies verlangte, was der amerikanische Präsident Barack Obama mit 'Unterstützung der Wirtschaft' meint und manche offiziell 'massenhafte Regierungsausgaben' nennen. Im Gegenteil, der Kapitalismus hat triumphiert, auch wenn dies durch eine 'lockere' europäische Version ausgedrückt worden ist. Es ist wahr, dass die Europawahlen eine sonderbare Wahl dargestellt haben. Die Beteiligung war wesentlich geringer als bei den Nationalwahlen. Aber auch diejenigen, die gewählt haben, scheinen kein klares Bild von der Arbeit ihrer Repräsentanten zu haben. Die Macht, die das Europaparlament in den vergangenen Jahren erlangt hat, hat keine Auswirkungen auf ihr 'öffentliches Bild'. Die meisten glauben, dass es wahrscheinlich eine überflüssige Institution mit Politikern ist, ... die einfach das Budget mit überdurchschnittlich großen Ausgaben für ihre Flugtickets belasten."

Gazeta Wyborcza - Polen | 12.06.2008

Deutsche Zeitung unter Rassismusverdacht

Für die in Polen lebende Kolumnistin der Washington Post, Anne Applebaum, trägt die Reaktion der tageszeitung auf den Sieg Obamas bei den Vorwahlen der Demokraten rassistische Züge. Die linke Zeitung bildete auf ihrer Titelseite das Weiße Haus mit der Schlagzeile 'Onkel Baracks Hütte' ab. "Ja, die Amerikaner stimmen für einen Schwarzen. Aber werden die Einwohner anderer Länder einen schwarzen Präsidenten der USA akzeptieren? ... Die Herausgeber behaupteten, es sei eine Satire gewesen. Aber diese Zeitung veröffentlichte schon mal einen Beitrag über die [damalige] amerikanische Staatssekretärin Condoleezza Rice mit dem Titel 'Onkel Toms Rice' (als Anspielung auf deren Namen). Ihre Journalisten sind sich also sehr wohl der schlimmen Assoziationen zu 'Onkel Tom' bewusst. Es ist gut, die ausländischen Stimmen anzuhören, die sich wegen der mangelnden Erfahrung Obamas in internationalen Belangen Sorgen machen. Obwohl diese Bedenken völlig berechtigt sind, spüre ich in ihnen manchmal einen rassistischen Ton. ... Die Art und Weise, wie die amerikanische Politik in anderen Ländern wahrgenommen wird, hat immer viel über die Länder selbst gesagt. Aber noch nie so viel wie im diesjährigen US-Wahlkampf."

Dziennik Gazeta Prawna - Polen | 12.04.2007

Atempause in Kiew

Während in der ukrainischen Hauptstadt 10.000 Anhänger von Ministerpräsident Wiktor Janukowitsch gegen die Auflösung des Parlaments durch Staatspräsident Präsident Wiktor Juschtschenko demonstrierten, haben der ehemalige polnische Präsident, Aleksander Kwasniewski, und der polnische Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Marek Siwiec, inoffizielle Gespräche mit beiden Kontrahenten aufgenommen. Die amerikanische Polenkorrespondentin Anne Applebaum schreibt in einem Gastkommentar, in der Ukraine habe "Polen eine wichtige Rolle zu erfüllen. Vor allem, indem es die Unabhängigkeit der Ukraine unterstützt und ein Gleichgewicht zur Position eher prorussischer Staaten wie Deutschland und Frankreich schafft. Warschau könnte auf Brüssel Druck ausüben, damit es seine diplomatischen Beziehungen zu Kiew enger gestaltet und seine Entscheidungen unabhängig von den Beziehungen zu Russland trifft."

Die Welt - Deutschland | 10.10.2006

Mord an Anna Politkowskaja - Wie stellt sich der Westen zu Russland?

Die Zeitung druckt einen Text der Washington-Post-Kolumnistin Anne Applebaum über den Mord an Politikowskaja. "Örtliche Geschäftsleute hatten keinerlei Grund, sie zu töten. Aber die Armee, die Polizei und sogar der Kreml hatten ein Motiv... Wie die russische und osteuropäische Geschichte zeigt, ist es nicht immer nötig, Millionen zu töten, um den Rest in Angst und Schrecken zu versetzen. Üblicherweise reichen einige ausgesuchte Morde zur richtigen Zeit am richtigen Ort aus. Seit der Verhaftung des Ölmagnaten Michail Chodorkowski im Jahre 2003 hat kein russischer Oligarch versucht, auch nur politisch unabhängig zu klingen. Nach der Ermordung der Politkowskaja kann man sich auch kaum vorstellen, dass irgendein Journalist in ihre Fußstapfen in Grosny tritt."

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