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Arrak, Andres


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Postimees - Estland | 10.03.2006

Kritik am westeuropäischen Sozialsystem

Die Sozialsysteme in vielen europäischen Staaten sind so gut ausgebaut, dass es sich dort nicht lohnt zu arbeiten, kritisiert Andres Arrak. "Die über lange Zeit aufgebauten Sozialmodelle haben den Europäern den Anreiz genommen zu arbeiten. Das alternde, faule und bürokratische Europa hat sich nicht auf die neuen Gegebenheiten eingestellt. Dazu gehören die demografische Entwicklung, die globale Konkurrenz, der wachsende Qualifizierungsbedarf und die Beschränktheit natürlicher Ressourcen. Man hätte den Esten ehrlich sagen sollen, in was für eine EU sie eintreten... Im Augenblick wandern immer mehr Arbeitsplätze und ganze Wirtschaftszweige aus den reichen und teuren Ländern ab. Was aber macht man mit den Menschen, die zurückgeblieben sind?"

Postimees - Estland | 15.02.2006

Karikaturenstreit: Die Suche nach Verantwortung

Der Streit um die Mohammed-Karikaturen ist nach Ansicht von Andres Arrak grundsätzlicher Natur, denn er wirft die Frage auf, nach welchen Regeln die Menschen im Westen leben sollen. "Heute mischen sich Völker und Kulturen durch Immigration, und es gibt schnelle Informationskanäle. Noch vor hundert Jahren hätten Araber nie erfahren, wenn jemand in Nordeuropa einen Witz über sie reißt. Aber heute bringen die Immigranten ihre Kultur mit in die fremde Umgebung, wobei bestimmte Kulturen und Religionen aggressiver als andere sind... Die Sieger in diesem Krieg stehen noch nicht fest. Der Kommunismus jedenfalls stürzte zusammen, weil die Sowjetunion dem starken Präsidenten Reagan nichts entgegenzusetzen hatte. Aber der Kampf gegen den Terrorismus lässt sich nicht mit Geld und einer effektiveren Wirtschaft gewinnen."

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