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Askolovitch, Claude
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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Dominique Strauss-Kahn wird Chef des IWF
Sarah Halifa-Legrand und Claude Askolovich machen sich über die Aufgaben des neuen IWF-Chefs Gedanken: "Es kommt auf ihn zu, alle Empfänger davon zu überzeugen, dass sie ein gemeinsames Interesse an einem finanziellen und währungspolitischen Gleichgewicht in der Welt haben: sowohl die von den Schwellenländern bedrohten westlichen Länder als auch die von den Industrieländern bedrängten Schwellenländer, sowohl die ins Abseits geratenen Dritte-Welt-Länder als auch das Raubbau betreibende China oder die verschuldeten Vereinigten Staaten. Es ist viel Arbeit, eine Institution wiederzubeleben, die ihren angestammten Platz verloren hat und von der Welt unverstanden und ungeliebt ist. Zugleich muss Strauss-Kahn aber auch – und das ist das Paradoxe am IWF – eine interne Krise meistern: Der IWF ist von den in Geldnöte geratenen Regierungen wenig in Anspruch genommen worden und muss seiner Überschüsse Herr werden."
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Bernard-Henri Lévy über Intellektuelle und Politik
Im Interview mit Claude Askolovitch kommt der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy auf seinen Kollegen André Glucksmann zu sprechen, der als linker Intellektueller galt, nun aber für den Präsidenschaftskandidaten der Rechten, Nicolas Sarkozy, Partei ergriffen hat. "Ich verstehe ihn nicht richtig. Sarko ist zwar weder 'Schwein' noch 'Fascho' - wie es die Linke auszudrücken pflegt, wenn sie sonst nichts zu sagen hat. Aber was mich angeht, denke ich, dass das Engagement von Intellektuellen im Wahlkampf drei Prinzipien voraussetzt. Erstens macht man nicht mit, man latscht nicht einfach hinter jemandem her... Zweitens engagiert man sich nur aus der Not heraus, mangels eines Besseren, und mit Argwohn. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sartre einem Kandidaten mit solcher Inbrunst gehuldigt hätte wie die, die heute Sarkozy erfreuen. Außerdem ist es eine Frage des Timings: Intellektuelle sind Freibeuter, Wegelagerer, Menschen, die Bedingungen stellen, die maximalen Druck ausüben und die sich so spät wie möglich zu Wort melden müssen, nachdem sie ein Maximum an Beute gemacht haben: mit großen Gesten und Einsatz für das Wesentliche."
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