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Aurélio, Diogo Pires


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Diário de Notícias - Portugal | 12.12.2006

Weihnachten abschaffen?

Diogo Pires Aurélio streift zur Weihnachtszeit durch Großbritannien. Er kommentiert einen Streit über den Umgang mit christlichen Symbolen. "Die britische Gesellschaft will ganz spontan und gegen den Willen ihrer Regierung Weihnachtssymbole beseitigen", stellt er fest und sieht darin einen Sieg der politischen Korrektheit. "Viele meinen, Weihnachten habe in einer Gesellschaft, in der der christliche Glauben mangels Gläubiger langsam verschwindet, nichts mehr zu suchen. Doch in Wahrheit haben sie Angst und hoffen, sich eine gewisse Sicherheit zu erkaufen. Dabei erreicht man so genau das Gegenteil. Ausländerfeinde können sich angesichts dieses Wahnsinns, der von vernünftigen Leuten propagiert wird, ins Fäustchen lachen. Ein Plan zur Aufwiegelung der Bevölkerung gegen muslimische Einwanderer könnte nicht wirksamer sein."

Diário de Notícias - Portugal | 31.10.2006

Sicherheitspolitik in Frankreich

Diogo Pires Aurelio glaubt, dass Sicherheit das entscheidende Thema bei den kommenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich sein wird. "Der zunehmenden Gewalt nach zu urteilen, mit der die Polizei in den Vorstädten konfrontiert ist, scheint sie die Situation nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen oder zu ihrer Normalisierung beizutragen. Auch der juristische Rahmen ist unzureichend. Sicherheit wird also im Zentrum des Wahlkampfs stehen... Wer die Wahlen gewinnen will, kann nicht einfach eine Lösung vorgaukeln, indem er die äußerst schwierige soziale Umverteilung in den Vorstädten verspricht... Die Mehrheit der Wähler wünscht schnelle Lösungen. Es wäre wünschenswert, dass die verantwortlichen politischen Parteien, in Frankreich wie im restlichen Europa, diese Frage nicht Abenteurern und Populisten überlassen."

Diário de Notícias - Portugal | 15.08.2006

Die Radikalisierung britischer Muslime

Für den portugiesischen Wissenschaftler Diogo Pires Aurelio verdeutlicht die Tatsache, dass die Terrorverdächtigen britische Staatsbürger sind, die Komplexität des Kampfes gegen den Terror. "Bisher haben wir eher einen möglichen Kampf der Kulturen verhindert. Oder anders, um den Begriff eines Kreuzzugs zu vermeiden, auf den sich al Qaida bezieht und schließlich auch um die muslimischen Nationen nicht zu kränken, beschuldigt man die Extremisten, die Religion zu benutzen, um einen Angriff bisher nicht dagewesenen Ausmaßes gegen die westliche Welt zu führen. In jedem Fall betont man den internationalen Aspekt des Problems, indem man auf diplomatischer Ebene agiert oder auf militärischer. Trotzdem merkt man, wie wichtig es ist, dass man in den Gesellschaften jedes einzelnen westlichen Landes das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen regelt, die in derselben Stadt wohnen, die gleichen Freiheiten genießen und die gleichen gesellschaftlichen Einrichtungen nutzen."

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