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Beise, Marc


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 25.05.2010

BP verdient mit Ölkatastrophe seinen Untergang

Die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko hat sich nicht 'ereignet', sie ist von Menschenhand gemacht, empört sich die linksliberale Süddeutsche Zeitung: "Die Energiekonzerne, die Jahr für Jahr viele Milliarden Gewinn erzielen, also Überschuss nach Abzug aller Kosten, hätten das Geld, so viel Sicherheit wie irgend möglich zu organisieren. Wenn sie es nicht tun, ist dies ein Verbrechen. ... Wenn das Bohrloch abgedichtet sein wird, steht nicht nur der Vorstandschef zur Disposition, sondern das ganze Unternehmen. BP hat versprochen, für alle Schäden aufzukommen. ... Bei all den Krisen gerät leicht in Vergessenheit, dass die Marktwirtschaft immer noch eine vergleichsweise gut funktionierende Veranstaltung ist. Es gibt, soweit erkennbar, keine bessere Alternative. Wer das freiheitliche System aber zu Lasten der Allgemeinheit missbraucht, muss hart bestraft werden. Wer es mit so gravierenden Folgen missbraucht wie BP und die anderen beteiligten Firmen, hat keinen Anspruch mehr darauf, in diesem System mitmachen zu dürfen."

Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 05.10.2006

Krise der deutschen Wirtschaft und Politik

Um den deutschen Einfluss bei dem in die Krise geratenenen Flugzeugbauer Airbus und dem Mutterkonzern EADS zu sichern, will sich die Bundesregierung möglicherweise bei Airbus beteiligen. "Wenn man ganz sicher das Chaos noch vergrößern möchte, dann wäre dies genau der richtige Schritt", kommentiert Marc Beise. "Ein Land, das nach schwierigen Jahren wieder Tritt gefasst zu haben schien, das 2006 deutlich über zwei Prozent Wachstum melden wird, leistet sich eine Negativschlagzeile nach der anderen - ob man nun den Politik- oder den Wirtschaftsteil der Zeitungen aufschlägt... Es ist kein Beispiel bekannt, wo sich staatlicher Einfluss für ein Unternehmen - zumal eines in der Krise - längerfristig als segensreich erwiesen hätte. Auch die bisherigen Probleme beim Airbus sind im Ursprung politikbedingt. Natürlich kann die Bundesregierung nichts für falsch berechnete Kabelstränge und andere technische Kalamitäten. Wohl aber kann sie etwas für die chaotischen Führungs- und die komplizierten sonstigen Strukturen des Unternehmens."

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