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Bianchin, Roberto
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Rechtsruck in Südtirol
Bei den Landtagswahlen in der nördlichsten italienischen Provinz Südtirol hat die christlich-soziale deutschsprachige Südtiroler Volkspartei (SVP) zum ersten Mal seit 60 Jahren weniger als 50 Prozent der Stimmen erhalten. Die italienische Tageszeitung La Repubblica bezeichnet den Wahlausgang als Ohrfeige für die Partei. Die SVP hat ihre Stimmen hauptsächlich an die rechtspopulistischen Freiheitlichen verloren. "Der scharfe Wind von rechts, der durch ganz Europa weht, zieht auch über Südtirol. Die gemäßigte zentristische SVP verliert über sieben Prozent. Sie kann mit 48,1 Prozent der Stimmen trotzdem die [absolute] Mehrheit [im Parlament] halten. Was die Partei am meisten trifft, ist die Flucht der deutschsprachigen Wähler. Die Partei des Edelweiß [SVP] hat ihre Stimmen an die Freiheitlichen verloren, die dank einer ausländerfeindlichen Politik ihr Ergebnis um das Dreifache verbessert haben und die zweitstärkste Partei in Südtirol geworden sind. ... Sie konnte ihre Mehrheit vor allem dank der Stimmen der italienischen Bevölkerung in Südtirol halten."
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Die Oper La Fenice
Der Journalist Roberto Bianchin erinnert an die Nacht, in der die Oper La Fenice, Ort der venezianischen Hochkultur Ende des 18. Jahrhunderts, zerstört wurde. "Abgesehen vom Lodern der Flammen war die die Stille beeindruckend. Es war eine Nacht ohne Wind, die Luft war trocken. Den Alarm hatte eine Nachbarin ausgelöst, die Rauch vom Dach aufsteigen sah. Das war am 29. Februar 1996. Venedig sah stumm vor Schmerz sein Opernhaus zum zweiten Mal seit 1836 verschwinden... Zehn Jahre später hat La Fenice noch keinen Frieden gefunden. Schlimmer noch, sie steht kurz vor dem Bankrott. Es fehlen ihr drei Millionen Euro im Jahresbudget. Dabei ist der Saal immer voll."
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